Bakerzyste. Therapie & Rehabilitation

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es bei einer Bakerzyste?

Arthroskopie zur Behandlung des Gelenkschadens

Arthroskopie zur Behandlung des Gelenkschadens

Falls die nachweisbare Vorwölbung erhebliches Ausmaß besitzt und eine lokale Irritation oder eine Funktionseinschränkung bezüglich Beugeeinschränkung resultiert, sollte nach der konkreten Ursache für die Reizsymptomatik im Kniegelenk selbst über Röntgendiagnostik bzw. Kernspintomographie gefahndet werden. Gegebenenfalls ist in Abhängigkeit vom jeweiligen Befund eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie) zur Besserung des Kniebefundes erforderlich. Danach kann in einem Eingriff oder während einer Zweitoperation die Zyste über eine Eröffnung im Bereich der Kniekehle vorsichtig von den benachbarten Strukturen befreit und bis zur Stielverbindung ins Gelenk herausgenommen werden. An dieser Stelle ist sorgfältig die Verbindung zum Gelenk zu unterbinden, um das nicht seltene Wiederauftreten einer Zyste weitestgehend auszuschließen.

Bakerzyste. Rehabilitation

Im Vordergrund stehen die Verbesserung der Kniefunktion und ein Ausschluss des Fortbestehens der Reizsymptomatik im Kniegelenk. Konkret ist die Wundheilung nach Entfernung der Zyste dadurch zu bessern, dass eine maximale Streckung des Kniegelenkes vermieden wird, nach Wundheilung sollte die Beweglichkeit und die Eignung für alle Alltagsbelastungen wiederhergestellt werden. In Abhängigkeit vom Kniebefund ist meist eine sofortige volle Belastungsfähigkeit des betroffenen Gelenkes möglich. Die Nachbehandlung kann bis zu 3-4 Wochen in Anspruch nehmen.

Symptome & Diagnostik

Über die Kernspintomographie lässt sich am besten die genaue Lokalisation und die Größe der Bakerzyste bestimmen.

Spezialisierte Kliniken

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Fachliche Betreuung

Meier

Der Beitrag wird betreut durch

Dr. med. Siegmund Meier