Bakerzyste. Häufige Fragen (FAQ)

Muss man eine Bakerzyste operieren?

Es kann zunächst unter einer konservativen Therapie abgewartet werden. Man sollte dabei die Zyste mit einer Kanüle punktieren, die vorhandene Flüssigkeit entfernen und danach das Knie über mehrere Tage fest bandagieren, um ein baldiges Nach-laufen von Synovia zu unterbinden. Allerdings ist die Gefahr des Wiederauftretens der Schwellung relativ hoch, auch abhängig von der Grunderkrankung im Gelenk.

Ist nach alleiniger Sanierung des Kniegelenkes grundsätzlich danach die Zyste zu entfernen?

In Abhängigkeit von Größe der Zyste und dem Kniebefund selbst kann man nach Ausführung von z. B. einer Arthroskopie zunächst punktieren und den weiteren Verlauf abwarten. Alternativ ist auch die sofortige Entfernung einer größeren Bakerzyste in einer Operationssitzung möglich, dazu ist allerdings eine Umlagerung des Patienten in Bauchlage und ein erneutes Abwaschen des Operationsfeldes erforderlich.

Gibt es größere Risiken bei Entfernung der Zyste?

Generelle Gefahren bei Ausführung von insbesondere offenen Operationen im Bereich Knie bestehen im Auftreten einer Infektion (kleiner 1%), einer tiefen Beinvenenthrombose (Thromboseprophylaxe, Häufigkeit abhängig vom individuellen Risiko), Wundheilungsstörungen, Blutergüssen, Schädigung benachbarter Strukturen (Gefäße, Nerven), Entstehung von Vernarbungen sowie das bereits genannte Wiederauftreten der Zyste bei Fortbestehen der Grunderkrankung des Kniegelenkes. Die Risikohäufigkeit ist aber auch insgesamt recht gering und das gute funktionelle Ergebnis kann mit relativ großer Sicherheit erwartet werden.

Therapie & Rehabilitation

Im Vordergrund steht die Verbesserung der Kniefunktion.

Ärztlicher Rat & Vorsorge

Durch verschiedene Medikamente kann der Erkrankungsverlauf positiv beeinflusst werden.

Fachliche Betreuung

Meier

Der Beitrag wird betreut durch

Dr. med. Siegmund Meier