Verletzungsrisiko Fußball.

Die beliebteste Ballsportart ist auch die verletzungsreichste.

Besonders an Fuß und Unterschenkel kommt es im Fußball häufig zu Verletzungen.

Besonders an Fuß und Unterschenkel kommt es im Fußball häufig zu Verletzungen.

Zum Auftakt der Fußball-WM hat der Ballsport wieder Hochkonjunktur. Aber gerade beim Fußballspielen ist die Verletzungsgefahr fürs Kniegelenk, Sprunggelenk und Schultergelenk deutlich erhöht. Nach Angaben eines der größten Sportversicherers entfällt nämlich fast jede zweite Sportverletzung auf den Fußballbereich. Bei den meisten Verletzungen, die im Zweikampf geschehen, handelt es sich aber um Bagatellverletzungen wie z.B. Prellungen. In diesem Fall sollte man die so genannte "PECH-Regel" beachten, um dem Schmerz und der nachfolgenden Schwellung entgegen zu wirken.

 

Die PECH-Regel. Sofortmaßnahmen bei akuten Sportverletzungen

  • Pause: Als Vorsichtsmaßnahme sollten alle sportlichen Aktivitäten sofort beendet werden.
  • Eis: Durch die Kühlung lässt sich einer Schwellung im Gelenk entgegenwirken. Auch Blutergüsse können so in ihrem Ausmaß verringert werden. Dabei sollte das Gelenk lieber moderat, aber über einen längeren Zeitraum (ca. 10-20 Minuten) gekühlt werden.
  • Compression und
  • Hochlagern: Eine Bandage in Kombination mit einer erhöhten Lagerung des Beines hilft, die Ausprägung von auftretenden Schwellungen und Hämatomen zu begrenzen.
 

Schnelle & kompetente Hilfe bei Verletzungen im Fußball.

Bänderriss am Sprunggelenk.

Ein Bänderriss führt häufig zu einer Instabilität im Fuß.

Ein Bänderriss am Sprunggelenk ist meist Folge eines Zweikampfes oder entsteht durch Umknicken des Fußes.

Ein Bänderriss am Sprunggelenk ist meist Folge eines Zweikampfes oder entsteht durch Umknicken des Fußes.

Bandverletzungen entstehen meist durch Umknicken oder Verdrehen des oberen Sprunggelenks, am häufigsten als Supinationstrauma. Dabei kann es zu Verletzungen des Außenbandapparates kommen, besser bekannt als Bänderriss. Kommt es zu einem Umknicken oder Verdrehen sollte die betroffene Stelle gekühlt und ein Kompressionsverband angelegt werden. Nach Ausschluss einer knöchernen Verletzung sollte der Knöchel mit einer Schiene (Orthese) für zwei bis sechs Wochen stabilisiert werden. Eine Operation ist nur dann nötig, wenn der Sportler immer wieder umknickt und das Sprunggelenk instabil ist.

 

Syndesmosen-Verletzungen.

Gefürchtete Weichteilverletzung am Unterschenkel.

Wird die Syndesmose verletzt, verliert sie ihre stabilisierende Funktion am Unterschenkel.

Wird die Syndesmose verletzt, verliert sie ihre stabilisierende Funktion am Unterschenkel.

Wichtige anatomische Bandstrukturen zur Stabilisierung des Sprunggelenks sind die knöchelnah verlaufenden Bänder zwischen Wadenbein und Schienbein, die vordere und hintere Syndesmose. Ist nur die vordere Syndesmose gerissen, so ist eine Behandlung mittels Ruhigstellung in einer Schiene (Orthese) und einer Entlastung für mehrere Wochen bis zur Ausheilung möglich. Sind sowohl die vordere als auch die hintere Syndesmose gerissen, ist eine Operation notwendig. Die Syndesmosen müssen genäht und mit einer Schraube stabilisiert werden. Der Sportler muss auch hier für mindestens sechs Wochen, bis zur Ausheilung der Bänder und Entfernung der Schraube, das Sprunggelenk an Gehhilfen entlasten.

 

Wadenbeinbruch, Mittelfußbruch.

Fuß und Unterschenkel sind häufig von Brüchen betroffen.

Knochenbrüche am Fuß können als Folge eines Sportunfalls auftreten, aber auch durch Überlastung des Knochens entstehen.

Knochenbrüche am Fuß können als Folge eines Sportunfalls auftreten, aber auch durch Überlastung des Knochens entstehen.

Bei Knochenbrüchen an den Sprunggelenken wird vor allem das untere Wadenbein in Mitleidenschaft gezogen. Häufig genügt ein Gips, um den Knochen bis zur Ausheilung ruhig zu stellen. Oft ist allerdings auch ein operatives Verfahren (Osteosynthese) nötig, um die volle Funktionsfähigkeit der Knochen bzw. des Sprunggelenkes wieder herzustellen. Dabei müssen die Bruch-Enden mit Metallplatten und Schrauben oder Drähten zusammengehalten werden, damit sie wieder gut zusammenwachsen. Mittelfußbrüche können, je nach Schweregrad, mittels einer konservativen Therapie mit Gips oder Schiene oder aber operativ versorgt werden.

 

Innenbandriss am Knie.

Die Bandläsion führt oft zur Instabilität im Kniegelenk.

Wird das Innenband verletzt, ist die korrekte Führung und Sicherung des Kniegelenks nicht mehr gewährleistet.

Wird das Innenband verletzt, ist die korrekte Führung und Sicherung des Kniegelenks nicht mehr gewährleistet.

Eine Verdrehung des Kniegelenks kann zu mehr oder weniger schweren Verletzungen des Kapselbandapparates führen. Am häufigsten kommt es dabei zu einem Innenbandriss an der Knieinnenseite. Die Verletzung ist gut durch eine Ruhigstellung des Kniegelenks in einer speziellen Schiene für zwei bis drei Wochen zu therapieren.

 

Kreuzbandriss.

Ruptur des vorderen oder hinteren Kreuzbandes.

Ein Kreuzbandriss im Knie ist meist schmerzhaft und gefährdet die Stabilität des betroffenen Gelenks.

Ein Kreuzbandriss im Knie ist meist schmerzhaft und gefährdet die Stabilität des betroffenen Gelenks.

Eine wesentlich schwerere Verletzung ist der Riss des Kreuzbandes. Die Verletzung lässt sich gut über eine Kernspintomographie diagnostizieren. Ein Kreuzbandriss heilt in den meisten Fällen nicht ohne eine operative Therapie aus. Es verbleibt dann eine Instabilität im Kniegelenk, die später zu einer Arthrose führen kann. Daher wird aktiven Menschen und besonders Sportlern eine operative Therapie empfohlen. Mittels einer minimal-invasiven Operationstechnik wird das Kreuzband mit einer körpereigenen Sehne, entweder aus dem vorderen Kniescheibenband (Patellarsehne) oder der Oberschenkelrückseite (Semitendinosussehne), ersetzt. Die Sehne wird dann mit Bioschrauben, die sich nach einiger Zeit auflösen, im Knochen verankert.

Es erfolgt dann eine fast sechsmonatige Rehabilitationsphase in einer entsprechenden physiotherapeutischen Einrichtung. Laufen und Radfahren ist schon nach drei Monaten, Fußballspielen allerdings erst nach sechs Monaten wieder möglich.

 

Patellaluxation.

Wenn die Kniescheibe ihre Position verlässt.

Bei einer Patellaluxation verlässt die Kniescheibe ihre normale, geführte Lage im Gelenk.

Bei einer Patellaluxation verlässt die Kniescheibe ihre normale, geführte Lage im Gelenk.

Eine weitere Kniegelenksverletzung ist die Patellaluxation, bei der die Kniescheibe aus der Führungsrille des Oberschenkelknochens springt. Diese Verletzung ereignet sich häufig im Zweikampf durch einen Tritt gegen die Kniescheibe. Manchmal lässt sich die Kniescheibe nur in einer Kurznarkose in ihre Ursprungsstellung zurückbewegen. Um zu verhindern, dass es zu einer erneuten Patellaluxation kommt, sollte mit dem Arzt eine stabilisierende OP abgeklärt werden.

 

Schultereckgelenksprengungen.

Traumatische Gelenkverletzung an der Schulter.

Bei einer Zerrung oder Teilrissen der Bänder steht die Wiederherstellung der Gelenkstabilität im Vordergrund.

Bei einer Zerrung oder Teilrissen der Bänder steht die Wiederherstellung der Gelenkstabilität im Vordergrund.

Fußballer können während des Spiels unglücklich stürzen und sich an der Schulter verletzen. Eine häufige Form ist die Sprengung des Schultereckgelenkes. Die Schwere der Sturzfolgen reicht von einer Bänderzerrung bis hin zum vollständigen Riss aller Bänder. In diesem Fall wird das Schlüsselbein völlig aus seiner normalen Stellung herausgehoben. Ob operativ oder konservativ behandelt werden muss, ist wiederum vom Schweregrad der Verletzung abhängig.

Bei Zerrungen und Teilzerreißungen der Bänder ist eine konservative Behandlungsmethode mittels Ruhigstellung und anschließender Krankengymnastik ausreichend. Sind hingegen alle Bänder vollständig zerrissen, sollten Patienten die Frage einer notwendigen Operation mit einem spezialisierten Sportarzt abklären.

 

Unsere Spezialkliniken für Sportverletzungen.

Schön Klinik Harthausen.

Unsere orthopädische Fachklinik in Bad Aibling bei Rosenheim ist auf die Behandlung von Sportverletzungen am Rücken und den Gelenken spezialisiert.

 

Schön Klinik Hamburg Eilbek.

Die Sportorthopäden im Norden: Unser Krankenhaus im Herzen Hamburgs ist auf die Behandlung von Verletzungen und Unfällen im Sport spezialisiert.

 

Schön Klinik Lorsch.

Von Bänderriss bis Knochenbruch: Unser Krankenhaus im Süden von Hessen behandelt alle akuten und subakuten Sportverletzungen.

 

Schön Klinik München Harlaching.

Egal ob Profisportler oder Hobbyathlet: Unser Krankenhaus im Herzen von München behandelt alle akuten Traumen und Sportverletzungen.

 

Schön Klinik Neustadt in Holstein.

Von Rücken über Muskeln bis Gelenke: Unsere direkt an der Ostsee gelegene Klinik behandelt alle Verletzungen im Fußball und in anderen Sportarten.

 

Schön Klinik Nürnberg Fürth.

Sportkompetenz im Norden Bayerns: Unsere Orthopäden und Sportmediziner versorgen alle Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparats.

 

Schön Klinik Vogtareuth.

Von Hüftprellung bis Kreuzbandriss: Die Therapie von Verletzungen beim Fußball ist ein wichtiger Schwerpunkt unseres orthopädischen Krankenhauses in Oberbayern.