Unsere Kooperationen. Integrierte Versorgung
Sektorübergreifende und interdisziplinäre Patientenversorgung
Die Integrierte Versorgung stellt eine sektorübergreifende und interdisziplinäre Patientenversorgung dar. Dafür steht eine "vernetzte und geschlossene" Patientenbetreuung mit einem durchgängigen Behandlungskonzept vom niedergelassenen Arzt zum Krankenhaus, zur ambulanten oder stationären Rehabilitationsbehandlung und wieder hin zum niedergelassenen Arzt. Dabei sollen die Einzeldiagnosen und Behandlungsschritte zwischen dem Behandlungspartner schlüssig im Vorfeld aufeinander abgestimmt sein. Es ist das Ziel, dieses Konzept in die Diagnostik und Therapie des Patienten umzusetzen. Im Bedarfsfall sollen zusätzlich z.B. Physiotherapeuten, Psychologen, Sanitätshäuser und Apotheken miteinbezogen werden. Das besondere bei dieser Versorgung ist, dass hier die Inhalte der Leistungen in Direktverträgen vereinbart werden, die unmittelbar zwischen den einzelnen Leistunganbietern, wie Ärzten oder Krankenhäusern und den Krankenkassen abgeschlossen werden.
Unsere Kooperationspartner im Rahmen der Integrierten Versorgung
AOK Bayern
Arbeitskreis „Essstörungen“ im Landkreis Traunstein
Mit der Zielsetzung einer verbesserten Versorgung von Personen mit Essstörungen im Landkreis Traunstein gründete sich unter der Leitung von Frau Dr. Bettina Waldhelm-Auer (Fachambulanz für Suchtkranke der Caritas in Traunstein) im Jahr 2006 der Arbeitskreis „Essstörungen“. Zielgruppen des Arbeitskreises sind dabei alle Personen mit Essstörungen wie Anorexia nervosa, Bulimia nervosa, psychogener Adipositas oder einer sogenannten Binge Eating Disorder sowie deren Angehörigen. Das Angebot soll möglichst niedrigschwellig sein und ist offen für alle Altersgruppen, wird aber vor allem von Jugendlichen und Erwachsenen Frauen in Anspruch genommen. In der Diagnostik und Therapie orientieren sich alle assoziierten Mitglieder (Caritas Beratungsstelle, verschiedene niedergelassene Fachärzte und Psychotherapeuten aus Traunstein, Ernährungsberater, Sporttherapeuten sowie Vertreter Psychosomatischer Kliniken und die AOK) an den Inhalten der „Praxisleitlinien für Essstörungen in Psychiatrie und Psychotherapie“ der DGPPN. Die Zusammenarbeit im Arbeitskreis findet zwischen allen Teilnehmern auf freiwilliger Basis statt und soll die Versorgung der essgestörten Patienten verbessern. Die Klinik Roseneck wird durch Herrn Oberarzt Dr. Christian Ehrig regelmäßig auf den gemeinsamen Treffen des Arbeitskreises vertreten.
Netzwerk „Essstörungen“ für den Landkreis Rosenheim
Auf Grund der positiven Vorerfahrungen mit dem Arbeitskreis „Essstörungen“ im Landkreis Traunstein gründeten unter der Leitung von Frau Dr. Gislind Leibl (niedergelassene Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie in Aschau), Herrn Dr. Daniel Drexler (niedergelassener Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie in Rosenheim) und Herrn Dr. Christian Ehrig (Oberarzt in der Klinik Roseneck) sich Anfang 2007 das Netzwerk „Essstörungen“ für den Landkreis Rosenheim. Gleich von Beginn an fand der Vorschlag vor allem unter den niedergelassenen Ärzten und psychologischen Psychotherapeuten großes Interesse. Inzwischen treffen sich die im Netzwerk ebenfalls auf freiwilliger Basis verbundenen Kollegen zur gemeinsamen Fortbildung und zum Austausch von Informationen regelmäßig 3-4 mal im Jahr. Die Zielsetzung und Qualitätsorientierung an den bestehenden Leitlinien ist dabei weitgehend identisch mit den Vorgaben im Arbeitskreis „Essstörungen“. Inzwischen findet auch eine Kooperation und ein Informationsaustausch zwischen dem Arbeitskreis Traunstein und dem Netzwerk Rosenheim statt.
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