Niedergeschlagenheit ist ein Kennzeichen für eine Depression
Mit dem Begriff der Depression werden Stimmungsveränderungen bezeichnet, die sich in Gefühlen der Niedergeschlagen-heit, Traurigkeit oder des Freude- und Interesseverlustes äußern. Diese Gefühle und Empfindungen sind allen Menschen bekannt und zunächst einmal nicht besorgniserregend. Allerdings können sich die Symptome der Depression in Schwere und Verlauf derart störend in den verschiedenen Bereichen des Lebens entwickeln, dass sie der Behandlung bedürfen. Begleitet wird die Depression durch eine Reihe weiterer Faktoren, wie z.B. Schlafstörungen, vegetative Beschwerden, Konzentrations- und Gedächtnismängel oder dem Verlust des Antriebes.
Wie häufig kommt es zu einer Depression?
Die Häufigkeit von Patienten mit Depression bei niedergelassenen Allgemeinärzten wird mit 5 - 23 % angegeben. Die Behandlungsbedürftigkeit der Depression schwankt zwischen 3 - 5 % bei den Männern und 6 - 8% bei Frauen.
Ursachen einer Depression
Depressionen können unterschiedliche Ursachen haben. Sie können in Zusammenhang mit einschneidenden Veränderungen der Lebensverhältnisse, Schicksalsschlägen wie dem Tod einer nahestehenden Person, Krankheit, längerandauernden Belastungen wie Konflikten in der Familie, der Ehe bzw. Partnerschaft oder mit chronischen Spannungen am Arbeitsplatz stehen. Depressionen können jedoch auch ohne direkt erkennbare äußere Anlässe oder "Auslöser" auftreten. Patienten, die unter einer Depression leiden, können sich ihe Depression dann häufig nicht erklären.
Wie entwickelt sich eine Depression?
Es gibt vielfältige Untersuchungen dazu, was zur Entwicklung einer Depression beiträgt. Eine Vorstellung bezieht sich darauf, daß mit der Veränderung von Lebenssituationen, dem Verlust einer wichtigen Person oder einer Funktion oder gar der eigenen Gesundheit das mehr oder weniger bestehende Gleichgewicht zwischen angenehmen und unangenehmenden Dingen aus der Balance kommt. Andere Überlegungen zur Entstehung einer Depression greifen ungünstige Bewertungsmuster und Einstellungen auf, die Menschen in Bezug auf sich, die Umwelt und ihre Zukunft haben und die wiederum Depessionen begünstigen. Auch spielen soziale Fertigkeiten im Kontakt mit Mitmenschen eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung und Aufrechterhaltung einer Depression.
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Die medizinischen Schwerpunkte in unserem Krankenhaus sind u.a.
Das oberste Qualitätsziel der Schön Klinik Roseneck ist ein individuell auf den Patienten abgestimmtes Behandlungskonzept auf dem neuesten Stand der empirischen Forschung. Mehr als 25 Jahre Erfahrung und eine enge Kooperation mit der Ludwig-Maximilians-Universität unterstreichen das hohe Behandlungsniveau des Krankenhauses auf wissenschaftlich neuestem Stand. Das Krankenhaus wird jährlich nach DIN ISO 9001 zertifiziert. Das Krankenhaus am Chiemsee verfügt über 385 Betten und behandelt pro Jahr rund 2500 Patienten.