Behandlung & Therapie.

Individuelles Therapiekonzept für jeden unserer Patienten.

In Expositionen stellen Sie sich erfolgreich Ihren Ängsten.

In Expositionen stellen Sie sich erfolgreich Ihren Ängsten.

Bei der Behandlung von Ängsten und Zwängen schauen unsere Ärzte und Psychologen bei jedem unserer Patienten genau hin: Wo genau liegen die Probleme? Wie haben sich diese entwickelt? Wann treten diese auf? Welche Stärken und Ressourcen hat der Patient? Und wie können wir diese in der Therapie fördern? Aus einem umfangreichen Therapiespektrum wird dann für Sie ein optimaler Behandlungsplan zusammengestellt. Hierbei sollen Sie sich vor allem gezielt mit Ihrer Angst oder dem Zwangsritual auseinandersetzen. Dies gelingt durch zahlreiche „Expositionen“. Im eigenen Haus, in der U-Bahn oder auf dem Münchner Marktplatz werden Situationen gesucht, die Sie sonst vermeiden. Selbstverständlich steht Ihnen dabei Ihr Bezugstherapeut jederzeit hilfreich zur Seite.

Und da uns fast 90 Prozent unserer Patienten an andere Betroffene weiterempfehlen, sehen wir hier unseren Behandlungsansatz bestätigt. Schließlich bestimmen auch Sie als Patient das Tempo und die Intensität der Behandlung.

 

Unser Therapiekonzept.

Mit Vertrauen, Mut und Entspannung Ängsten und Zwängen begegnen.

Das kontrollierte Auseinandersetzen mit seinen Ängsten oder Zwängen fördert das Selbstvertrauen.

Das kontrollierte Auseinandersetzen mit seinen Ängsten oder Zwängen fördert das Selbstvertrauen.

Sich den eigenen Ängsten und Zwängen in einer vorbereiteten und therapeutisch begleiteten Konfrontation kontrolliert auszusetzen, trainiert Mut und Selbsvertrauen. Die Erfahrung, die eigene Angst aushalten oder Zwangshandlungen ohne schlimme Folgen auslassen zu können, kann das verloren geglaubte Sicherheitsgefühl enorm stärken. Zurück im geschützten Raum unserer Klinik helfen wir Ihnen zudem dabei zu verstehen, wie Ihre Ängste oder Zwänge entstehen – und wie sie entsprechend willentlich verdrängt werden können.

Zudem lernen Sie als Patient mit Hilfe von Entspannungstechniken, Anspannung oder Stress aktiv entgegenzuwirken. Mit Biofeedback – einer Methode, die körperliche Anspannung sichtbar macht – kann der Effekt der Entspannungsübungen sogar direkt über einen Bildschirm erfasst und kontrolliert werden.

 

Die Stärken von Einzel- und Gruppentherapie nutzen.

Bei der therapeutischen Arbeit nutzen wir die Vorteile sowohl von Einzel- als auch von Gruppensitzungen. So können im vertrauten Raum einer Einzeltherapiesitzung auch aufwühlende Themen angegangen werden, die Sie in der Gruppe (noch) nicht bereit sind anzusprechen. Gleichzeitig ist gerade für Angst- und Zwangspatienten die Gruppentherapie besonders wichtig. Hier erfahren Sie von anderen Betroffenen, wie es ihnen mit der Therapie geht und welche Fortschritte andere schon gemacht haben. Es hilft ungemein zu erkennen, dass Sie mit Ihrem Problem nicht alleine sind.

 

Die Angst bewältigen – ganz ohne Beruhigungsmittel und Alkohol.

Bevor sie zu uns in die Klinik kommen, haben nicht wenige Patienten versucht, ihre Ängste oder Zwänge mit Beruhigungsmitteln oder Alkohol zu lindern. Mit großem Verständnis und auf freiwilliger Basis bieten Ihnen unsere Ärzte und Therapeuten die Möglichkeit, sich von diesen oft suchterzeugenden Substanzen zu trennen. Im Rahmen Ihrer Therapie lernen Sie, ganz ohne diese vermeintlichen „Helfer“ Ihre Ängste und Zwänge allein aus eigener Kraft zu kontrollieren.

 

Zurück zu Hause: Gut vorbereitet für den Alltag.

Jeder Patient erhält seinen "Notfallkoffer" mit Gegenständen, die ihm helfen, die Situation zu meistern.

Jeder Patient erhält seinen "Notfallkoffer" mit Gegenständen, die ihm helfen, die Situation zu meistern.

Unsere Therapie ist auf größtmögliche Nachhaltigkeit ausgelegt. Daher sind die wichtigsten Informationen, Techniken und Übungen, die Sie bei uns zur Angst- oder Zwangsbewältigung erlernen, auf Informationsbögen festgehalten, die Sie mit nach Hause nehmen können. So lässt sich Gelerntes aus der Klinik immer mal wieder zurück ins Gedächtnis rufen.

Gleichzeitig packen wir zusammen in der Klinik einen sogenannten Notfallkoffer. Dieser enthält Dinge, die Ihnen zum Beispiel helfen zu entspannen, etwa ein schönes Foto vom letzten Urlaub oder ein Duftsäckchen, das an Zuhause erinnert.

Notfallkoffer und Informationsbögen helfen Ihnen so, auch zurück zu Hause und im Alltag ruhig und sachlich bedrohliche Situationen zu meistern. 

 

Unsere medizinisch-therapeutischen Leistungen im Überblick:

Diagnostik:

  • Umfassende fachärztliche Untersuchung zur Abklärung körperlicher Ursachen oder Begleiterkrankungen
  • Ausführliches Erstgespräch zur Eingrenzung der Angst- oder Zwangssymptomatik und Abklärung vorhandener psychosozialer Ursachen
  • Computergestützte Psychodiagnostik zur Qualitätssicherung der therapeutischen Arbeit und zur Optimierung des Therapieerfolgs

Therapie:

  • Einzeltherapie mit medizinischem oder psychologischem Bezugstherapeuten
  • Gruppentherapie:
    • Allgemeine Psychotherapie in halboffener Gruppe
    • Störungsspezifische Psychotherapie in Indikativgruppen mit fester Patientenzusammensetzung z.B.
      • Achtsamkeit bei Depression
      • Angst und Stress
      • Angstbewältigungs-Therapiegruppe
      • Zwangsbewältigungs-Therapiegruppe
      • Soziale-Phobie-Gruppe
      • Gruppentherapie für Soziale Kompetenz etc.
  • Verhaltenstherapie
  • Medizinisch kontrollierte Entwöhnung von Beruhigungsmitteln, Alkohol etc.
  • Physiotherapeutische Techniken (Manuelle Therapie, Reflektorische Atemtherapie)
  • Physikalische Therapie (Massagen, Elektrotherapie, Medizinische Bäder)
  • Sport- und Bewegungstherapie z.B.
    • Therapeutisches Klettern
    • Körperbezogenes Achtsamkeitstraining
    • Atemtherapie bei Schlafstörungen
    • Schwimmkurs/Angstbewältigung im Wasser
  • Ergotherapie
  • Kunst- und Gestaltungstherapie
  • Biofeedback
  • Entspannungstechniken: Progressive Muskelentspannung, autogenes Training            
  • Medikamentöse Therapie
 

Ich will, dass das aufhört.

Sind meine Hände wirklich sauber? Ist die Tür wirklich abgeschlossen? Kann ich mir selbst vertrauen? Ich muss es kontrollieren. Immer wieder. Mit diesen quälenden Gedanken leben Menschen mit einer Zwangsstörung. Lohnt es sich dagegen zu kämpfen? Unsere Patienten finden: Ja!