Die Pflege - fachkompetent und individuell.

Was Pflege für uns bedeutet.

Professionelle Pflege und persönliche Zuwendung sind für uns selbstverständlich.

Professionelle Pflege und persönliche Zuwendung sind für uns selbstverständlich.

Das Berufsbild der Krankenpflege hat sich im Laufe der vergangenen Jahre zu einem modernen, eigenständigen, professionellen Dienstleistungsberuf mit vielfältigem Aufgabenprofil entwickelt. Pflege bedeutet für uns, den Kranken oder Hilfsbedürftigen darin zu unterstützen, seine größtmögliche Selbständigkeit zu erhalten oder wiederherzustellen.

Über 170 Mitarbeiter arbeiten im Pflege- und Funktionsdienst der Schön Klinik München Harlaching und sorgen auf acht Stationen, der Intensivstation und im OP rund um die Uhr für die Gesundheit und das Wohlbefinden unserer Patienten.

 

Ganzheitliche Sicht.

Im Mittelpunkt unseres pflegerischen Handelns steht der Mensch in seiner Gesamtheit "mit Körper, Geist und Seele". Abgestimmt auf seine individuellen Bedürfnisse sind wir versorgend, vermittelnd, beratend und begleitend tätig. Unsere Arbeit vereint menschliche Zuwendung mit einer professionellen, aktivierenden Pflege, die sich stets an den Erkenntnissen der Pflegewissenschaft und Pflegeforschung orientiert.

 

Immer auf dem Laufenden.

Durch engagiertes und qualifiziertes Personal, regelmäßige Fortbildungen, moderne Infrastrukturen sowie ein zukunftsweisendes Qualitätsmanagement sorgen wir für eine gleichbleibend hohe Pflegequalität. Unsere Pflegekräfte sind insbesondere auf die Bereiche Schmerz- sowie Wund- und Verbandsmanagement spezialisiert, was nachweislich dazu beiträgt, dass die Komplikationsraten nach einer OP bei unseren Patienten deutlich niedriger sind.

 

Beispielhafter Tagesablauf auf einer Station.

Der Tag in unserem Krankenhaus beginnt früh. Nach der Übergabe durch den Nachtdienst beginnt der Frühdienst mit einem Rundgang über die Station. Die Gesundheits- und Krankenpfleger überprüfen Ihre Vitalfunktionen, messen den Blutdruck, nehmen Blut ab, helfen Ihnen bei der Körperpflege und leiten Sie bei der Selbstpflege an. Natürlich gehört zum morgendlichen Rundgang auch das Bettenmachen. Zusammen mit dem Frühstück erhalten Sie dann auch Ihre Medikamente für den Tag. 

Individuelle Pflege- und Mobilisationsmaßnahmen sowie spezielle Prophylaxen (z.B. Dekubitus- bzw. Sturzprophylaxe) sind ebenfalls Teil der pflegerischen Behandlung - damit Sie schnell wieder auf die Beine kommen. Einmal am Tag findet die ärztliche Visite statt. Der Zeitpunkt kann von Station zu Station variieren, in der Regel erfolgt die Visite aber am Vormittag. Wenn Sie außerhalb der Visite medizinische Fragen haben, können Sie sich jederzeit an unsere Stationsärzte wenden. Um Sie rasch zu mobilisieren, kommt unser Therapeutenteam meist schon am Tag nach der Operation für gemeinsame Übungen zu Ihnen. 

Mit dem Abendessen erhalten Sie dann auch Ihre Medikamente für die Nacht und je nach Bedarf weitere Infusionen oder Antibiosen. Während der Nacht sieht unser Pflegepersonal in einem regelmäßigen Turnus nach Ihnen und ist unabhängig davon jederzeit für Sie da, wenn Sie Hilfe benötigen oder Schmerzen haben.

 

Was zeichnet gute Pflege aus?

In den folgenden Interviews erfahren Sie, wie Patienten die Betreuung in unserer Klinik empfinden und wie engagiert unsere Pflegekräfte ihren Beruf ausüben.

 

Stationsübersicht, Pflege- & Patienteninterviews.

Stationsübersicht der Schön Klinik München Harlaching.

Knie-, Hüft- und Schulterchirurgie.

Station 10

  • Stationsleitung: Marion Kelch
  • Tel.: 089 6211-3425
 

Septische und Rekonstruktive Chirurgie.

Station 11

  • Stationsleitung: Heidelore Günther
  • Tel.: 089 6211-3110
 

Wirbelsäulenchirurgie.

Station 21

  • Stationsleitung: Doreen Stellmacher 
  • Tel.: 089 6211-3210

Station 41

  • Stationsleitung: Karin Schippan 
  • Tel.: 089 6211-3410
 

Fußchirurgie / Hand-, Mikro- und Plastische Chirurgie.

Station 22

  • Stationsleitung: Ina Löschner
  • Tel.: 089 6211-3220
 

Kinder- und Neuroorthopädie.

Station 32

  • Stationsleitung: Sandra Hemgesberg
  • Tel.: 089 6211-3320
 

Interdisziplinäre Stationen.

Station 42 und Privatpatientenklinik

  • Stationsleitung: Marion Kelch
  • Tel.: 089 6211-3425
 

Intensivstation und Notfallambulanz.

Intensivstation

  • Stationsleitung: Cathleen Huber
  • Tel.: 089 6211-3090

Notfallambulanz

  • Stationsleitung: Monika Gsänger
  • Tel.: 089 6211-3070
 

Patienteninterview: "Hier bin ich in den besten Händen"

Interview mit Monika E.*, Patientin unserer Klinik.

Fühlt sich in der Schön Klinik gut aufgehoben: Monika E. aus Nordrhein-Westfalen.

Fühlt sich in der Schön Klinik gut aufgehoben: Monika E. aus Nordrhein-Westfalen.

In diesem Jahr hat Monika E.* noch nicht auf ihrem linken Fuß gestanden. Im Bett sitzend rechnet sie vor, dass Sie allein in der Schön Klinik München Harlaching etwa 20 Wochen verbracht haben müsse. Trotzdem kann die 46jährige Patientin noch lachen.

Ihr Problem begann mit einem Bruch des Mittelfußgelenks 1990. Durch Komplikationen musste der Fuß mittlerweile mehr als 20 Mal in verschiedenen Kliniken operiert werden. Aktuell ist es ein MRSA-Keim, der immer wieder die Wunde infiziert und die Heilung verhindert. Kein Wunder, dass Monika E. irgendwann das Vertrauen in Ärzte und Pfleger verloren hat. Trotzdem kommt ihr im Gespräch über die Pflege in der Schön Klinik München Harlaching ein „ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben“ leicht über die Lippen.

 

Frau E., sie kommen aus Ahaus bei Münster, mehr als 700 Kilometer entfernt von hier. Sie haben dieses Jahr so viel Zeit im Krankenhaus verbracht, sind gestern wieder operiert worden. Trotzdem lachen Sie. Wie ist das möglich?

Monika E.: Ich lasse mich nicht unterkriegen. Und: Ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben. Es hat lange gedauert, bis ich das über ein Krankenhaus wieder sagen konnte. In anderen Häusern ist sehr viel schief gelaufen. Bis ich Anfang des Jahres meiner früheren Ärztin nachrecherchiert habe und sie hier in München finden konnte. Und hier arbeiten alle miteinander. In anderen Kliniken hatten mein Mann und ich unabhängig voneinander den Eindruck: Die arbeiten gegeneinander. Ärzte gegen Pfleger. Das war kein Team. Hier ist das anders. Und das ist für mich als Patient natürlich sehr angenehm zu erleben.

 

Wie äußert sich diese Teamarbeit?

Monika E.: Keiner muss sich vor seinem Vorgesetzten beweisen oder wird in meinem Beisein zurechtgewiesen. Das Schwestern-Team und das Ärzt-Team geht miteinander ...wie soll ich das sagen... respektvoll um. Harmonisch. Wenn mein Fuß neu verbunden werden muss, dann habe ich bisher noch keinen Befehlston von einem Arzt gegenüber einer Schwester gehört. Im Gegenteil: Da verlassen sich auch die Ärzte auf die Erfahrung der Schwester. Die macht das schließlich öfter. Da fühl ich mich natürlich gut aufgehoben, wenn jeder sein Wissen und seine Kompetenz einbringt... oder anders: einbringen darf.

 

Gibt es einen weiteren Punkt, der für Sie als Patientin sehr wichtig ist? Woran zeichnen Sie gute Pflege aus?

Monika E.: Am Informationsaustausch. Ich möchte als Patient Antworten auf meine Fragen bekommen und nicht immer vertröstet werden. Und hier bekomme ich meine Antworten. Immer. Natürlich soweit wie es möglich ist. Manchmal muss sich derjenige dann auch noch näher erkundigen. Aber ich bekomme meine Antwort. Auf den nächsten Tag vertröstet werden und dann wieder auf den nächsten und noch einmal auf den nächsten – das habe ich hier nie erlebt. Denn glauben sie mir, das ist als Patient ein wirklich unschönes Erlebnis. So im Ungewissen zu bleiben. Oder noch schlimmer: sich nicht ernst genommen zu fühlen. Oder anonym. Als Eine von Vielen. Hier habe ich zu allen Vertrauen. Jeder der kommt weiß Bescheid. Pfleger wie Ärzte sind mit meinem Fall vertraut. Ich weiß also: Bei der Behandlung kann nicht wieder etwas schief gehen.

 

Wobei benötigen Sie denn aktuell Hilfe?

Monika E.: Die Schwestern helfen mir zum Beispiel beim waschen. Ich kann halt aktuell nicht auf beiden Beinen stehen und mir dann auch noch die Haare machen. Das ist schon eine längere Prozedur. Und wenn wir verabredet haben, nach dem Frühstück wäre Zeit meine Haare zu waschen und zu föhnen, dann kommt auch nach dem Frühstück jemand und hilft mir. Hundertprozentig.

 

Auch Sie kennen von vielen Schwestern und Pflegern die Namen. Erkundigen sich nach deren Familie...

Monika E.: Mir ist der persönliche Kontakt sehr wichtig. Natürlich können wir hier kein Kaffeekränzchen halten, aber ein paar nette Worte wechseln. Und ich gebe mir natürlich auch Mühe ein guter Patient zu sein (lacht)...
In einer Situation war ich zum Beispiel sehr froh, dass mir eine Schwester beigestanden hat: Ich sollte einen zentralen Zugang für einen Tropf am Hals gelegt bekommen. Ich hatte davor aber eine wahnsinnige Angst. Der Anästhesist ist gekommen. Hat mir das erklärt. Aber ich war von der Situation irgendwie überfordert. Die Angst ist geblieben. Und dann kam noch einmal eine Schwester, Schwester Andrea. Die hat sich richtig Zeit genommen. Mir jeden Schritt glaube ich mehrfach erklärt. Und mich auch ganz persönlich bestärkt. Mir alle Vorteile aufgezeigt, warum ich jetzt einmal die Zähne zusammenbeißen muss. Und dann war das auch für mich ok und gar kein Problem mehr.

 

Sie haben sich also bisher immer gut versorgt gefühlt?

Monika E.: Mehr als das. Für eine kurze Zeit war ich hier auch auf der Intensivstation. Das Pflegepersonal, alle, waren so fürsorglich und liebevoll. Immer da. Ich habe mich richtig geborgen gefühlt – selbst in einer solchen Situation. Jetzt bin ich Gott sei Dank nicht mehr der bettlägerige Patient. Ich kann mir auch selbst helfen. Selbstständigkeit wieder zu erlangen ist wirklich wichtig.

Und wenn am Wochenende mein Mann mit in der Klinik ist, dann ist er meine größte Stütze. Das sowieso: Die allerbeste Hilfe in allen Situationen ist mein Mann. Ohne ihn wäre ich nicht so optimistisch. Wenn er in der Woche nicht bei mir sein kann, hat er hier aber jetzt sehr gute Vertreter für seine Stelle gefunden. Er kann beruhigt die 700 Kilometer nach Hause fahren – ich bin ja hier in den besten Händen.

 

*Der vollständige Name der Patientin ist der Redaktion bekannt, wird aber zum Schutz der eigenen Privatsphäre nicht genannt.

 

Interview: Alltag einer Gesundheits- und Krankenpflegerin.

"Menschlichkeit, Humor & Teamzusammenhalt sind mir wichtig".

Susanne Gründl arbeitet seit April 2009 als Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Schön Klinik München Harlaching. Unsere Online-Redaktion hat mit ihr ein Interview geführt und sie über ihren Arbeitsalltag, ihre Verantwortung und Motivation befragt.

 

Sie sind für den Start in der Schön Klinik München Harlaching nach München gezogen. Wie kam es dazu?

Nach dem Ausbildungsabschluss vor vier Jahren habe ich zunächst einige Monate als Pflegekraft in der forensischen Psychiatrie in einer Klinik in Lohr am Main gearbeitet. Ein interessanter Bereich, den ich mir aber als Spezialgebiet auf Dauer nicht vorstellen konnte. Daher habe ich mich umorientiert – und weil es mir in München gefällt, hier die Stellenangebote durchforstet.

 

Warum haben Sie sich für die Schön Klinik München Harlaching als Arbeitgeber entschieden?

Das Vorstellungsgespräch und die anschließende Hospitation haben mich regelrecht „vom Hocker gehauen“. Die nette, lockere Atmosphäre war toll – es war Liebe auf den ersten Blick! Menschlichkeit, Humor und Teamzusammenhalt sind mir im Berufsleben wichtig. Das habe ich hier gefunden.

 

Und warum haben Sie die Orthopädie als Fachrichtung gewählt?

Die Orthopädie hat mir bereits während der Ausbildung Spaß gemacht. Mir gefällt, dass man hier schnell Erfolge sieht. Außerdem ist die Pflege an sich nicht so aufwändig wie etwa in der inneren Medizin.

 

War es von Anfang an Ihr Ziel, einen sozialen Beruf zu ergreifen?

Ja, bereits mit sieben Jahren wusste ich: Ich will Krankenschwester werden. Ich hatte in diesem Alter einen Krankenhausaufenthalt, den ich richtig toll fand. Seitdem bin ich immer gerne in Krankenhäusern gewesen und habe alles dort neugierig beobachtet.

 

Haben Sie das Gefühl, im Stationsalltag genug Zeit für Patienten zu haben?

Das ist unterschiedlich und abhängig vom jeweiligen Tag. An Montagen ist z. B. immer viel los – Entlassungen nach dem Wochenende und üblicherweise ein Schwung Neuzugänge. An anderen Tagen hingegen habe ich das Gefühl, dass ich mich sehr intensiv um die Patienten und ihre besonderen Anliegen kümmern kann. Ich denke, man sollte sich so viel Zeit wie möglich nehmen. Neben der medizinischen Versorgung finde ich es sehr wichtig, Fragen der Patienten zu beantworten oder ihnen vor einer OP Mut zuzusprechen.

 

Was gibt Ihnen Kraft und Energie im Berufsleben?

Mir ist die Arbeit im Team sehr wichtig. Wenn wir gemeinsam frühstücken oder einfach einmal im Stationszimmer über das, was jeden bewegt, reden, fühle ich mich wohl.

 

An welchen Fortbildungen haben Sie bereits teilgenommen?

Ein Highlight war der Praxisleiterlehrgang. Ich kümmere mich seitdem auf unserer Station um die Einarbeitung neuer Kollegen oder die Anleitung der Pflegeschüler. Während meiner eigenen Ausbildung ist mir bewusst geworden, worauf es in der Pflege ankommt. Das versuche ich nun zu vermitteln – z. B. auf einen lockeren, freundlichen Umgang mit Patienten zu achten oder auch zu erkennen, dass immer mehrere Wege zum Ziel führen.

 

Sie haben bereits im Alter von 24 Jahren an unserem Führungskräftenachwuchs-Programm (MOVE) teilgenommen. Wie hat es Ihnen gefallen?

MOVE für Pflegekräfte bereitet auf zukünftige Fach- und Führungsaufgaben als Stationsleitung vor und war sehr spannend. Ich fand es interessant, mich mit Kollegen aus anderen Schön Kliniken auszutauschen und habe einen guten Überblick bekommen, was einen als Stationsleitung erwartet. Hilfreich waren auch die Tipps zur geschickten Gesprächsführung, die ich jetzt im Alltag gut nutzen kann. Durch das Seminar kann ich auf Station verschiedene Sonderaufgaben wahrnehmen und werde vom Team oft um Rat gefragt. Es ist schön zu spüren, dass ich akzeptiert und geschätzt werde.

 

Mitarbeiter mit Potenzial werden in der Schön Klinik gefördert. Was sind Ihre Pläne für die nächsten beruflichen Schritte?

Ich finde es toll, wie ich unterstützt und gefördert werde. Es war die Initiative meiner Führungskraft Frau Kelch, mich für die Zusatzqualifikationen vorzuschlagen. Dafür bin ich ihr sehr dankbar, denn ich selbst hätte mich noch nicht getraut, mich dafür zu melden. Alles weitere lasse ich nun auf mich zukommen.