Kunstgelenk-Versorgung mit Prüfsiegel.

Unsere Klinik wurde als "EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung" ausgezeichnet.

Erfüllt besonders hohe Qualitätskriterien beim Thema Kunstgelenk: Die Schön Klinik München Harlaching

Erfüllt besonders hohe Qualitätskriterien beim Thema Kunstgelenk: Die Schön Klinik München Harlaching

Die Schön Klinik München Harlaching ist als „EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung“ zertifiziert. Das Prüfsiegel der höchsten Stufe zeichnet Kliniken aus, die besonders hohe Qualitätskriterien beim Thema Kunstgelenk erfüllen. Die Klinik behandelt jährlich über 500 Patienten mit künstlichem Knie- und Hüftgelenk. Mit ihrer Zertifizierung will die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) Patienten unterstützen, sehr gute Operateure zu finden.

In Deutschland werden jährlich 400.000 künstliche Hüft- und Kniegelenke implantiert. Die Qualität ist sehr unterschiedlich. Deshalb hat die Zertifizierungsstelle „EndoCert“ eigene Qualitätskriterien definiert. „Die Patienten profitieren am meisten von der Zertifizierung“, so Priv-Doz. Dr. Bernd Baumann, Chefarzt im Zentrum für Knie-, Hüft- und Schulterchirurgie, „denn durch die unabhängige Prüfung stehen Patientensicherheit und das optimale Operationsergebnis immer im Fokus.“

 

Hohe Fallzahlen Voraussetzung für Zertifizierung.

Erfahrene Operateure und Teams, hohe Fallzahlen, Medizin auf dem neuesten Stand der Wissenschaft zählen zu den Kriterien des „Klinik-TÜV“. „Diese Anerkennung bestätigt unsere hohe medizinische Qualität bei der Versorgung von jährlich über 500 Endoprothesen-Patienten“, ergänzt Dr. Baumann. „Trotz modernster Methoden und innovativer Techniken handelt es sich hierbei häufig um komplexe Operationen.“ Voraussetzung für Qualität sind eine sorgfältige Planung des Eingriffs, standardisierte Abläufe nach der Operation und eine auf die Patientenbedürfnisse abgestimmte Ausstattung mit Personal und Medizintechnik.

Bisher fehlen in Deutschland noch einheitliche Beurteilungskriterien, wann ein künstliches Gelenk notwendig ist und welche Kriterien für medizinische Qualität und Patientenorientierung stehen. „Deshalb ist es besonders wichtig, dass gut ausgebildete, erfahrene Operateure diesen Einsatz verantworten und Kliniken über Strukturen verfügen, die dem Patienten eine optimale und sichere Versorgung vor, während und nach der Operation garantieren“, so Baumann weiter. Die Zertifizierung von EndoProthetikZentren beschleunigt jetzt die Definition von Qualitätskriterien und unterstützt Patienten gleichzeitig bei der Klinikwahl. Nun können Einrichtungen leichter identifiziert werden, in denen jeder Patient eine medizinisch angemessene und optimale qualitative Behandlung erhält.

 

Hohe Expertise, Austausch und Standards als Qualitätssiegel.

Ob ein Kunstgelenk problemlos funktioniert oder Komplikationen wie Schmerzen, Entzündungen, Knochenschwund oder Prothesenlockerungen auftreten, hängt von vielen Faktoren ab. Maßgeblich ist die Erfahrung und Routine des Operateurs. Wichtiger Bestandteil der Zertifizierung ist daher der Austausch zwischen den einzelnen Abteilungen, der Standard bei der Weiterbildung und vor allem, wie viel Routine die Ärzte und das OP-Personal haben. „Die abteilungsübergreifende Kommunikation rund um den aktuellen Zustand eines Patienten kann entscheidend für therapeutische Fortschritte und Erfolge sein“, macht Chefarzt Dr. Baumann deutlich.

 

Informationen zu Endocert.

Die Einstufung „EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung“ ist bundesweit die höchste fachspezifische Zertifizierungsstufe, die durch die Clarcert vergeben wird. Diese Zertifizierungsstelle ist der EndoCert-Initiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) angegliedert, die Ende 2012 gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik und dem Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) die Zertifizierungsinitiative ins Leben gerufen hat. Im Rahmen von ein- bis zweitägigen Qualitätsaudits – je nachdem, ob eine Einrichtung die Zertifizierung als „EndoProthetikZentrum“ oder als „EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung“ anstrebt – werden durch unabhängige Experten vor Ort beispielsweise

  • das Leistungsspektrum in Diagnostik, Pflege und Therapie,
  • die Anzahl der jährlich durchgeführten Eingriffe bezogen auf unterschiedliche Indikationen,
  • strukturelle Faktoren bei der Patientenversorgung (Ausstattung, Bettenzahl, Anzahl und Qualifikation der Mitarbeiter, etc.)
  • und auch die Teilnahme der behandelnden Fachärzte an Fort- und Weiterbildungen sowie deren wissenschaftliche Aktivitäten geprüft und bewertet.

Um die Qualität dauerhaft zu gewährleisten, wird die Zertifizierung alle zwölf Monate wiederholt.