Neurologische Frührehabilitation & Reha.

Spezialklinik in München für neurologische Frührehabilitation.

Schritt für Schritt wieder ins Leben zurück dank spezialisierter neurologischer Frühreha.

Schritt für Schritt wieder ins Leben zurück dank spezialisierter neurologischer Frühreha.

Sich an kleinen Fortschritten erfreuen. Schritt für Schritt den Menschen, der geliebt und vermisst wird, ins Bewusstsein zurück zu holen. Den aktuellen Status medizinisch sichern. Ängste nehmen. Lebensqualität zurückgewinnen. All dies sind Ziele der neurologischen Frührehabilitation unserer Patienten mit schweren Schädigungen des Nervensystems. Je früher mit der Therapie begonnen werden kann, desto besser, denn um so größer stehen die Chancen für eine weitgehende Besserung.
Die Schön Klinik München Schwabing ist eine traditionell spezialisierte neurologische Klinik und verfügt so über besondere Fachkompetenz in der neurologischen Frührehabilitation & Reha. Mit einem interdisziplinären Team bestehend aus Ärzten, Therapeuten und Pflegetherapeuten beginnen wir unmittelbar und individuell mit der bestmöglichen medizinischen Versorgung und sind bemüht, körperliche und geistige Fähigkeiten nach Möglichkeit wieder aufzubauen. 

 

Ein erster Überblick über das Fachgebiet.

Anzahl der Mitarbeiter
~ 130
Mitarbeiter
Aufenthaltsdauer
- 90
Aufenthalt
Fallzahlen im Jahr 2011
Schön Klinik
München Schwabing
~ 700
Schön Klinik Gesamt
~ 2.900

Mitarbeiter: Ärzte, Therapeuten, Pflegekräfte der relevanten Fachbereiche, die sich um Sie kümmern // Aufenthalt: in Tagen, variiert je nach Erkrankung, Quelle: interne Auswertung // Fälle 2015: Anzahl der medizinischen Behandlungen aller relevanten Fachbereiche

Folgende Krankheiten werden bei uns in der neurologischen Frührehabilitation behandelt:

  • Schlaganfall (ischämisch und durch Hirnblutungen bedingt)
  • Schädel-Hirn-Trauma (SHT)
  • Subarachnoidalblutungen (Hirnblutungen)
  • Polyneuropathien und Myopathien (Nerven- und Muskelschädigungen)
  • Schwere Meningitis (Hirnhautentzündung)
  • Hypoxische Enzephalopathien (durch Sauerstoffmangel im Gehirn bestehende neurologische Ausfälle)
  • Nervenschädigungen nach einem längeren Aufenthalt auf Intensivstationen mit Symptomen wie z.B. Schluckstörungen, Gedächtnisproblemen, Lähmungen
  • Multiple Sklerose
 

Therapieschwerpunkt: Wieder selbstständig schlucken und sprechen können.

Etwa ein Drittel unserer Patienten kommt mit schweren Atem- und Schluckstörungen zu uns in die Klinik. So richten wir ein besonderes Augenmerk auf die Atem- sowie Schlucktherapie. Für viele unserer Patienten bedeutet dies zunächst die Entwöhnung von einer Trachealkanüle, die zur Sicherung der Atemwege in einem auswärtigen Krankenhaus durch einen Luftröhrenschnitt eingebracht wurde.
Die hierfür notwenige spezifische und aufwändige Therapie können wir in unserem Hause anbieten. Hierbei unterstützt ein multiprofessionelles Team aus Sprach- und Schlucktherapeuten, Ärzten und Pflegekräften. Therapieziel ist die Entfernung der Trachealkanüle und die Sicherheit, dass unsere Patienten wieder selbstständig atmen,  schlucken und auch sprechen können.

 

Schwerpunktbehandlung für Patienten nach Sauerstoffmangel.

Wachkoma-Pflege bedarf einer besonderen Art der Zuwendung

Wachkoma-Pflege bedarf einer besonderen Art der Zuwendung

Für Patienten mit schweren Bewusstseinsstörungen (Koma oder Wachkoma, insbesondere in Folge einer Hypoxischen Enzephalopathie, als Folge von Sauerstoffmangel nach Wiederbelebung oder schwerem Schädel-Hirn-Trauma), bietet unsere Klinik eine besonders große Expertise und Erfahrung in der Therapie. So sind wir Teil eines wachsenden Forschungsverbundes mit der Neurologischen Klinik der LMU München. Gemeinsam mit weiteren Frührehabilitationskliniken protokollieren wir über einen Zeitraum von mehreren Jahren die Therapiefortschritte unserer Patienten, um die Behandlung stetig weiter zu verbessern.
Hierfür werden aktuell Daten in ein zentrales „KOPF-Register“, (Studie für Koma-Outcome bei Patienten in der Frührehabilitation) zusammengetragen und ausgewertet. Von den bisherigen und noch zu erwartenden Ergebnissen können so unsere Patienten als eine der ersten profitieren.

 

Wie gut geht es unseren Patienten nach der Reha?

Das möchten wir gerne von unseren Patienten wissen. Daher dokumentieren wir während der Behandlung den Grad der Selbstständigkeit in wichtigen Lebensbereichen mit dem Barthel-Index von 0 bis 100. 100 Punkte bedeutet, dass der Patient im Alltag keine pflegerische Unterstützung mehr bedarf. Mit dem Barthel-Index lässt sich herausfinden, ob die Behandlung erfolgreich war und wie wir sie natürlich weiter optimieren können. Das schöne Ergebnis der aktuellen Erhebungen: Im Mittel erreichten unsere Patienten in der letzten Rehaphase, der Anschlussheilbehandlung, 84 Punkte.