Ambulante videounterstützte Parkinsontherapie

Mit Hilfe der ambulanten videounterstützten Parkinsontherapie kann die Behandlung beim Patienten teilweise zu Hause erfolgen. Die ambulante Therapie ermöglicht es, mit Hilfe von Videoaufnahmen Veränderungen im Zustandsbild der Beweglichkeit über den Tag zu beobachten. Der behandelnde Arzt erhält so ein objektives Bild vom tatsächlichen Grad und Art der Behinderung seines Patienten im täglichen Umfeld zu Hause.

Wie funktioniert die Therapie?

Für die Dauer der Therapie erhält der Patient zu Hause eine Beobachtungseinheit mit einer Kamera und einem Drucker.
Zu festgelegten Zeiten und nach Bedarf setzt sich der Patient vor die Kamera und löst eine Videaufnahme aus, um seine aktuelle Befindlichkeit für seinen Arzt zu dokumentieren. Eine Aufnahme dauert zwei Minuten.
Die Dateien werden nachts über die Telefonleitung an den Arzt übermittelt, es entstehen für den Patienten dabei keine Telefonkosten.
Der Arzt befundet dann die Aufnahmen. Ein spezielles Programm erleichtert dem Arzt dabei die Befundung der Videaufnahmen und erlaubt direkte Vergleiche innerhalb des Behandlungsverlaufes.

Sollten Änderungen in der Therapie notwendig sein, so werden sie mit dem Patienten telefonisch besprochen. Der Patient kann sich zu Hause die aktuelle Medikation, geplante Änderungen sowie Mitteilungen seines behandelnden Arztes über einen an der Beobachtugseinheit angeschlossenen Drucker ausgeben.
Das Therapieprogramm bietet zusätzlich speziell auf den Patienten zugeschnittene, krankengymnastische Übungsmodule. die vom behandelnden Arzt je nach Stadium der Erkrankung zugeordnet werden.

Weitere Informationen zu dieser Therapie erhalten Sie gerne von Prof. Dr. med. Andres Ceballos-Baumann.

Ihr Ansprechpartner

Ceballos-Baumann

Prof. Dr. med. Andrés Ceballos-Baumann

Tel.: 089 36087 131

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