Hüfte & Hüftgelenk. Behandlung & Therapie

Behandlungskonzept auf medizinisch höchstem Niveau.

Die Behandlung von Hüfterkrankungen ist ein Schwerpunkt der Schön Klinik Nürnberg Fürth. Hierfür haben wir eigens ein spezialisiertes Behandlungsteam aus 25 erfahrenen Orthopäden, Chirurgen, Pflegekräften und Therapeuten zusammengestellt. So sind wir in der Lage, jeden Patienten umfassend zu beraten und damit optimal zu behandeln. Neben präziser Diagnostik und einem vollständigen Spektrum an konservativen Therapiemaßnahmen bieten wir Ihnen auch alle verfügbaren Optionen der modernen Hüftgelenkchirurgie. Hierzu gehören gelenkerhaltende Korrekturen von Hüftfehlstellungen oder das Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenks (Hüft-Totalendoprothesen).

 

Behandlungsschwerpunkte Hüfte & Hüftgelenk in Fürth.

Konservative Therapie.

Mobil bleiben und das Hüftgelenk vorsorglich schützen.

Durch die physiotherapeutische Behandlung können Schmerzen im Hüftgelenk gelindert und die Beweglichkeit verbessert werden.

Durch die physiotherapeutische Behandlung können Schmerzen im Hüftgelenk gelindert und die Beweglichkeit verbessert werden.

Eine Hüftgelenkarthrose ist derzeit noch nicht heilbar. Doch durch die Kombination spezieller Therapietechniken kann der Verschleißprozess oft stark verlangsamt und eine Operation so um Jahre hinausgezögert werden. Unser Behandlungsziel ist dabei immer, Ihnen die größtmögliche Mobilität und Bewegungsfreiheit ohne Schmerzen zu ermöglichen. So führen vor allem schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente in Kombination mit physiotherapeutischen Maßnahmen oft zu erstaunlichen Verbesserungen. Diese lassen sich durch Training und Kräftigung der Muskulatur meist auch längerfristig erhalten. Kälte- und Wärmeanwendungen, Ultraschall und Elektrotherapie ergänzen die Behandlung, indem sie die Durchblutung und damit die Gelenkernährung verbessern.

 

Operative Versorgung.

Gelenkerhaltende Operation.

Bei der Umstellungsosteotomie wird die natürlich Gelenkachse der Hüfte wieder hergestellt.

Bei der Umstellungsosteotomie wird die natürlich Gelenkachse der Hüfte wieder hergestellt.

Fehlstellungen korrigieren und den Verschleiß minimieren.

Unser Ziel ist, Ihr natürliches Hüftgelenk so lange zu erhalten, wie es möglich und sinnvoll is. Durch eine operative Korrektur von Gelenkfehlstellungen können unsere Spezialisten die verschleißende Fehlbelastung im Gelenk reduzieren und so den Ersatz des Hüftgelenks durch eine Prothese um Jahrzehnte hinauszögern oder sogar ganz vermeiden. Bei dieser sogenannten Umstellungsosteotomie werden gezielte Schnitte im Oberschenkelknochen und/oder in den Beckenknochen vorgenommen und die Knochen neu ausgerichtet und fixiert. Ein Eingriff, den unsere Fachärzte mit größter Erfahrung so schonend wie möglich durchführen.

 

Gelenkersatz bei starkem Verschleiß.

Bei starker Arthrose kann das betroffene Gelenk teilweise oder vollständig durch eine Prothese ersetzt werden.

Bei starker Arthrose kann das betroffene Gelenk teilweise oder vollständig durch eine Prothese ersetzt werden.

Für jeden Patienten das passende Kunstgelenk.

Hat die Arthrose das Hüftgelenk bereits stark geschädigt, prüfen unsere Ärzte den Einsatz eines Kunstgelenks. Denn eine Endoprothese bietet eine Rückkehr zu Mobilität und damit mehr Lebensqualität. Wieder schmerzfrei treppensteigen und Alltagsaufgaben wie Einkäufe selbstständig zu erledigen – diese Ziele verfolgen unsere Patienten.  Um das zu erreichen, greifen unsere erfahrenen Operateure auf das gesamte Spektrum moderner Teil- oder Vollprothesen zurück, um edem Patienten somit eine individuell passende Lösung anzubieten. Eine künstliche Männerhüfte unterscheidet sich heute deutlich von dem Kunstgelenk, das einer Frau eingesetzt wird. Neben Geschlecht, Gewicht und Knochendichte berücksichtigen wir dabei ebenfalls die Lebensumstände und das gewohnte Bewegungsverhalten unserer Patienten. Normale Bewegung im Alltag und sogar Sport sind mit modernen und präzise eingepassten Kunstgelenken problemlos möglich.

Auch wenn ein Implantat nicht mehr den Anforderungen genügt, sich gelockert hat oder Veränderungen im Skelett eine andere Prothese nötig machen, können unsere Ärzte für adäquaten Ersatz sorgen. So ist die Revisionschirurgie, also der Austausch künstlicher Hüftgelenke, ein weiterer Schwerpunkt der Schön Klinik Nürnberg Fürth.

 

Technische Unterstützung für präzise Operationsverfahren.

Um die Belastung des Körpers durch die Operation so gering wie möglich zu halten, verwenden unsere Ärzte bei allen Eingriffen nach Möglichkeit minimal-invasive, also schonende Operationstechniken. Weniger Blutverlust, kleinere Narben, weniger Wundschmerzen und eine raschere Heilung erleichtern Ihnen als Patient die frühe Mobilisierung ab dem ersten Tag nach dem Eingriff.

Während der Operation werden unsere Chirurgen von einem computergestützten OP-Navigationssystem unterstützt. Neben extrem präzisem Arbeiten erlaubt das System auch die Kontrolle der durchgeführten Arbeitsschritte. So ist das Ergebnis bereits während der Operation mess- und korrigierbar. Dadurch kann das neue Gelenk exakt in dem Winkel und Längenverhältnis eingesetzt werden, wie zuvor das eigene. Die so erzielte Präzision sorgt für eine optimale Funktion und Haltbarkeit des künstlichen Hüftgelenks  - und für maximale Beweglichkeit.

 

Unser Behandlungsspektrum der Hüfte im Überblick.

  • Diagnostik:
    • Gründliche Anamnese: Systematische Erfassung der Krankheitsgeschichte wie aktuelle Beschwerden, Lebensumstände, gesundheitliche Vorgeschichte (z. B. internistische Erkrankungen), besondere Risikofaktoren und genetische (erbliche) Risiken
    • Körperliche Untersuchungen: Erfassung von Gangbild, Gelenkschwellungen, Beweglichkeit, Stabilität, Druck- und Bewegungsschmerz des betroffenen Gelenks und seiner Nachbargelenke, Größe, Gewicht, Körperhaltung, Fehlstellungen der Gliedmaßen und Wirbelsäule, Nervenstörungen und Durchblutung
    • Blutuntersuchung und Punktion des Hüftgelenks
    • Bildgebende Diagnostik:
      • Röntgenaufnahmen zur funktionellen Darstellung des Hüftgelenks
      • Ultraschall (Sonografie)
      • Magnetresonanztomographie (MRT) zur Darstellung von Knorpelschäden
      • Computertomographie (CT) zur dreidimensionalen Gelenkdarstellung und -vermessung bei speziellen Fragestellungen
  • Konservativ:
    • Spezielle Physiotherapie bei Arthrose
    • Physikalische Therapie zur Durchblutungssteigerung und Verbesserung der Gelenkernährung:
      • Wärme- oder Kälteanwendungen
      • Ultraschall und Elektrotherapie
    • Medikamentöse Therapie:
      • Schmerz- und entzündungshemmende Medikamente sowie Knorpelaufbaupräparate
      • Lokal (Gelenkinjektionen) und systemisch
  • Operativ:
    • Gelenkerhaltende Verfahren wie einfache und dreidimensionale Umstellungsosteotomien zur Korrektur von gelenkschädigenden Fehlstellungen
    • Gelenkersetzende Verfahren:
      • Einsatz aller gängigen Teil- und Totalendoprothesen, offen chirurgisch oder minimal-invasiv
      • Zementfreie Standardendoprothese
      • Zementierte Endoprothese
      • Hybridendoprothese
      • Kappenendoprothese
      • Kurzschaftendoprothese
      • Modularprothese
      • Teilgelenkersatz
      • Austausch von Hüftgelenkimplantaten (Revisionen), z.B. bei Entzündung oder Lockerung
    • Computerassistierte OP-Navigation
  • Rehabilitation:
    • Frühzeitige physiotherapeutische Rehabilitation und Mobilisierung ab dem ersten Tag nach der Operation
    • Ambulante Rehabilitation im angeschlossenen Reha-Zentrum unseres Kooperationspartners alpha-Reha
    • Beratung und Hilfestellung bei der Beantragung einer anschließenden ambulanten oder stationären Rehabilitationsbehandlung