Spinalkanalstenose. Behandlung & Therapie

Optimale Therapie bei Engstellen im Wirbelkanal.

In der Schön Klinik Nürnberg Fürth haben wir für die Behandlung von Engstellen im Wirbelkanal ein großes Behandlungsteam aus 25 Fachärzten, Therapeuten und  Pflegekräften zusammengestellt. Da Wirbelkanalverengungen viele Ursachen und Ausprägungen haben können, ist die Wahl des richtigen Therapieansatzes in jeder Phase der Erkrankung für den Behandlungserfolg entscheidend. Daher sind eine genaue Diagnostik und eine individuelle Beratung wichtige Bausteine unserer Versorgung.

Neben einem umfassenden Spektrum nicht- oder minimal-invasiver Behandlungsformen bietet unsere Klinik mit ihrer Wirbelsäulenchirurgie auch alle aktuell möglichen Operationsverfahren an. Um den Eingriff so klein und präzise wie möglich zu gestalten, steht unseren Chirurgen hierbei eine computergestützte OP-Navigation zur Seite.

 

Unsere Behandlungsschwerpunkte bei Spinalkanalstenose.

Konservative Therapie.

Schmerztherapie für einen entspannten Rücken.

Eine geringgradige Spinalkanalstenose kann mit Hilfe der Schmerztherapie gut behandelt und die Beschwerden verringert werden.

Eine geringgradige Spinalkanalstenose kann mit Hilfe der Schmerztherapie gut behandelt und die Beschwerden verringert werden.

Sind die durch die Wirbelkanalverengung auftretenden Beschwerden wie Arm- oder Beinschmerzen sowie Taubheitsgefühle durch die Einengung des Wirbelkanals nur leicht oder mittelstark ausgeprägt, kann auch eine Behandlung ohne Operation gute Erfolge zeigen. Dabei ist die Schmerztherapie ein essentieller Bestandteil unserer Behandlung. Denn Schmerzen führen zu Verspannungen und Schonhaltungen, die dann oft zu weiteren Schmerzen führen. Daher setzen wir exakt dosierte Schmerzmedikamente sowie gezielte Physiotherapie, Manuelle Therapie und Physikalische Therapie ein. So wird die Muskulatur an den richtigen Stellen entspannt und eine natürliche und schmerzfreie Bewegung ermöglicht.

 

Operative Versorgung.

Schonend die eingeengten Nerven entlasten.

Ist der Wirbelkanal zu sehr eingeengt, muss er operativ erweitert werden.

Ist der Wirbelkanal zu sehr eingeengt, muss er operativ erweitert werden.

Wenn die konservativen Behandlungsmöglichkeiten voll ausgeschöpft sind oder die Spinalkanalstenose angrenzende Nerven irreparabel zu schädigen droht, kann oft nur durch eine Operation wieder für ausreichend Platz im Wirbelkanal gesorgt werden. Unsere Wirbelsäulen-Experten verfügen dabei über einen großen Erfahrungsschatz und können auf ein umfassendes Spektrum an Operationstechniken zurückgreifen. Dieses reicht von der Beseitigung einengenden Bandscheiben- oder Knochengewebes über den Einsatz von dynamisch stabilisierenden Implantaten bis hin zur Fusion instabiler Wirbelkörper mit benachbarten Wirbeln. In der Regel erfolgen die Eingriffe minimal-invasiv, d. h. wir operieren entweder mit Hilfe von Endoskopen („Schlüssellochchirurgie“) oder mikrochirurgisch mit einem Operationsmikroskop.

 

Wir operieren stets so schonend und sicher wie möglich.

Unseren Chirurgen assistiert während der Operation ein computergestütztes OP-Navigationssystem. Dieses ermöglicht neben einem sehr präzisen Arbeiten gleichzeitig auch die stetige Kontrolle der durchgeführten Arbeitsschritte. Sie als Patient können so durch kleinere Operationswunden meist bereits am Tag der OP wieder aufstehen. Entsprechend verkürzt sich auch die Nachbehandlungszeit. Das bedeutet: Wir können Sie schneller, aber mit gutem Gewissen zurück nach Hause entlassen.

 

Unsere medizinischen Leistungen im Überblick.

  • Diagnostik
    • Gründliche Anamnese: systematische Erfassung der Krankheitsgeschichte wie aktuelle Beschwerden, Lebensumstände, gesundheitliche Vorgeschichte (z. B. internistische Erkrankungen)
    • Klinisch-neurologische Untersuchung:
      • Erfassung von Gangbild, Schmerzen, Lähmungserscheinungen, Nervenstörungen und Durchblutung, Fehlstellungen der Wirbelsäule, etc.
      • Knochendichtemessung
      • Diagnostische Schmerzblockaden (Infiltration)
      • Manualmedizinische Diagnostik
      • Physiotherapeutische Funktionsanalyse
      • Psychosomatische Abklärung der Beschwerden
    • Bildgebende Diagnostik:
      • Magnetresonanztomographie (MRT)
      • Funktionelle Röntgenaufnahmen mit digitalem Röntgengerät
      • Computertomographie (CT)
      • Myelographie (Röntgenaufnahme mit Kontrastmitteldarstellung des Wirbelkanals) oder CT-Myelographie (Computertomographie mit Kontrastmittel)
      • Elektromyographie (EMG) bei neurologischer Symptomatik
  • Konservativ
    • Mobilisierende und stabilisierende Physiotherapie
    • Physikalische Therapie (Wärme- oder Kälteanwendungen, Ultraschall und Elektrotherapie)
    • Entspannungsübungen
    • Rückenschule
    • Akupunktur
    • Chiropraktische Anwendungen
    • Therapie- und Diagnosetechniken wie Alexander-Technik, Hatha-Yoga oder McKenzie-Konzept
    • Entlordosierendes Mieder
    • Psychosomatische Therapie zur Schmerzbewältigung
    • Medikamentöse Schmerztherapie: Schmerz- und entzündungshemmende Medikamente
    • Invasive Schmerztherapie:
      • Ultraschallgesteuerte Punktionen und Injektionen
      • Infusionsbehandlungen
      • Röntgen- und CT-gestützte wirbelsäulennahe Schmerzmittelinjektionen (Infiltrationen) auch über Schmerzkatheter
      • Verödungsverfahren
    • Multimodale Schmerztherapie bei Wirbelsäulenerkrankungen:
      • Injektionstherapie (Facettenblockaden, epidurale Injektionen, Nervenwurzelblockaden)
      • Thermokoagulationen der Facettengelenke
  • Operativ
    • Mikrochirurgische Dekompression
    • Einsatz dynamischer Implantate (DIAM, X-Stop, Wallis, Aperius)
    • Endoskopische OP-Verfahren
    • Minimal-invasive Operationen
    • Bandscheibenprothesen an Hals- und Lendenwirbelsäule
  • Rehabilitation/Nachsorge
    • Frühzeitige Mobilisierung bereits ab 6 Stunden nach der Operation
    • Nach konservativer Behandlung Verlaufskontrolle und ggf. Operation
    • Aufklärung zu rückengerechtem Verhalten (Rückenschule) und Anleitung zum Training der rückenstabilisierenden Rumpfmuskulatur
    • Medizinischer Mobilisationsplan für zu Hause
    • Physiotherapeutische Stärkung der Rumpfmuskulatur, isometrische Physiotherapie
    • Nachsorgeuntersuchung 3, 6, 12 und 24 Monate nach erfolgter OP