Die Brust der Frau ist Symbol der Weiblichkeit. Abweichungen vom gängigen Schönheitsideal werden als Mangel an Attraktivität empfunden. Kommt es gar im Rahmen einer notwendigen Therapie, wie beispielsweise bei einer bösartigen Krebserkrankung, zur Entfernung einer Brust, stellt der Verlust eine schwere seelische Belastung für viele Frauen dar. Der Brustwiederaufbau kann dabei eine entscheidende psychologische Hilfe darstellen.
Ein Schwerpunkt unserer Tätigkeit ist die wiederherstellende Operation nach der Brustkrebsbehandlung. Hierfür ist es in der Regel erforderlich, die fehlende Brust durch passendes Nachbargewebe zu ersetzen. Dabei kann beispielsweise Haut-Muskelgewebe des Unterbauches in verschiedenen Varianten oder ein Teil des großen Rückenmuskels verwendet werden. Die Festlegung auf ein bestimmtes Verfahren erfolgt hierbei immer gemeinsam mit der Patientin unter Einbeziehung Ihrer Erwartungen und Wünsche.
Selbstverständlich bieten wir darüber hinaus auch gewünschte oder medizinisch erforderliche Eingriffe zur Veränderung von Größe, Form oder Symmetrie der Brüste an, wobei moderne narbensparende und schonende Operationsverfahren zur Anwendung kommen.
Beste technische Voraussetzungen bei Operation und Nachbehandlung, ein hochqualifiziertes Team von ärztlichen und pflegerischen Mitarbeitern sowie eine ruhige und persönliche Atmosphäre schaffen die optimale Grundlage für volle Patientenzufriedenheit.
Die Klinik für Hand-, Brust- und Plastische Chirurgie bildet gemeinsam mit den gynäkologischen Abteilungen in Eutin und Oldenburg sowie dem Marienkrankenhaus Lübeck das Brustzentrum Ostholstein.
Verletzungen, schwere Krankheiten oder angeborene Fehlbildungen können zu sichtbaren körperlichen Veränderungen und Funktionseinschränkungen führen.
Die Vielfalt von Größe, Art und Lokalisation der Defekte und Veränderungen macht eine ebensolche Methodenvielfalt erforderlich. Unsere Klinik deckt hierfür praktisch das gesamte Spektrum der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie ab, von der einfachen Hauttransplantation bis hin zur Anwendung komplizierter mikrochirurgischen Techniken zur Verpflanzung großer durchbluteter Hautareale oder Gewebekombinationen.
Der ästhetische Aspekt wird natürlich bei allen plastisch-chirurgischen Operationen mit berücksichtigt. So wird angefangen vom Einsatz spezieller narbensparender Verfahren bis zur jeweils passenden Nachbehandlungsstrategie ein bestmögliches ästhetisches Resultat erzielt.
Einen weiteres wichtiges Aufgabengebiet unserer Klinik stellt die Behandlung chronischer Wunden (z. B. Dekubitalgeschwür oder Ulkus cruris) im eigenen Wundzentrum dar.
Hände sind die wichtigsten Werkzeuge des Menschen. Krankheiten oder Verletzungen können ihre Funktionsfähigkeit einschränken oder sogar ganz aufheben.
Um die spezifischen Fähigkeiten wiederherzustellen, greifen unsere Spezialisten auf umfangreiche Kenntnisse in der operativen und konservativen Handchirurgie, moderner Techniken der Mikrochirurgie zur Rekonstruktion von feinsten Nerven und Gefäßen und der endoskopischen Chirurgie zurück.
Der Einfluss der Plastischen Chirurgie auf die Handchirurgie ist maßgeblich in der Operationstechnik, d.h. dem gewebeschonenden Vorgehen, zu sehen. Wo immer möglich kommen kleine Schnitte, die nur minimale Narben verursachen zum Einsatz. Zudem ergänzt das Know-how der Plastischen Chirurgie bei Operationen an der Hand bezüglich der vielfachen Möglichkeiten des Gewebeersatzes, z.B. durch Lappenplastiken oder Hauttransplantation, ideal.
Durch die hohe Spezialisierung gelingt eine optimale Versorgung und der Heilungsprozess verläuft schnell und unkompliziert. Viele Handoperationen können daher bereits ambulant durchgeführt werden.
Individuelle physio- und ergotherapeutische Nachbehandlung
Wiederherstellung und Verbesserung der Funktion
In vielen Fällen ist nicht nur eine gute operative Versorgung sondern auch eine lückenlose physio- und ergotherapeutische Nachsorge unabdingbar, um den bestmöglichen Behandlungserfolg zu erreichen. Dies gilt insbesondere für die Handchirurgie. Die intensive Nachbehandlung beginnt oft schon während des stationären Aufenthaltes. In enger Kooperation mit niedergelassenen Ärzten und qualifizierten Therapeuten können wir entsprechende Konzepte entwickeln, ambulant fortführen und die Rehabilitation koordinieren.
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Die medizinischen Schwerpunkte in unserem Krankenhaus sind u.a.
Das aus den Wurzeln des Kreiskrankenhauses 1993 entstandene Schön Klinik Neustadt sichert die Grund-, Regel- und Notfallversorgung der Region Ostholstein. Die Schwerpunkte im Krankenhaus sind Orthopädie, Chirurgie und Unfallchirurgie, Wirbelsäulenchirurgie, Innere Medizin, Hand-, Brust- und Plastische Chirurgie, Anästhesie und Intensivmedizin, Neurologie und Klinische Neurophysiologie, Diagnostische und Interventionelle Radiologie sowie orthopädische Rehabilitation. Das Krankenhaus versorgt Patienten aus ganz Deutschland und dem inner- und außereuropäischen Ausland. Seit 2003 ist das Krankenhaus Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Lübeck. Die Schön Klinik Neustadt verfügt über 324 Akut- und 195 Rehabilitationsbetten.