Orthopädie. Behandlungskonzepte

Moderne Ausstattung und qualifizierte Spezialisten

Durch modernste medizinische Ausstattung können wir erfolgreich operieren

Durch modernste medizinische Ausstattung können wir erfolgreich operieren

In der Orthopädie wurden in den vergangenen Jahrzehnten bedeutende medizinische Fortschritte verzeichnet. Wir folgen diesem Fortschritt, indem wir unseren Spezialisten moderne Technologien zur Verfügung stellen. Die Operationssäle entsprechen daher den neuesten medizinisch-technischen Standards. Das heißt für Sie als Patient: ein geringes Risiko und ein größtmöglicher Behandlungserfolg. Zudem arbeiten wir sehr eng mit den Unfallchirurgen und den Kollegen aus der Klinik für Plastische Chirurgie zusammen, sodass auch eine komplexe Behandlung von problematischen Erkrankungen des Bewegungsapparates möglich ist.

Inhalt der Seite

Operationen am Hüftgelenk

Künstliches Hüftgelenk (Hüft TEP)

Ein künstliches Hüftgelenk garantiert wieder schmerzfreies Gehen

Ein künstliches Hüftgelenk garantiert wieder schmerzfreies Gehen

Das Hüftgelenk ist häufig von einer fortgeschrittenen Verschleißerkrankung (Arthrose) betroffen. Zur Linderung der Schmerzen und zur Verbesserung der Beweglichkeit wird ein künstliches Hüftgelenk (Hüft-Totalendoprothese) eingesetzt. Die Endoprothesen können bei Bedarf individuell an die einzelnen Patienten angepasst werden. In den meisten Fällen verwenden wir zementlose Prothesensysteme. Nur in notwendigen Fällen, z.B. bei Osteoporose, werden Teile der Prothesen zementiert. Im Allgemeinen kann das operierte Bein nach ca. 14 Tagen wieder voll belastet werden.

Patienteninformation Hüftendoprothese

Umstellungsoperationen am Hüftgelenk

Auch am Hüftgelenk gibt es Fehlstellungen der Gelenkknochen, vergleichbar mit X- oder O-Beinen am Kniegelenk. Häufig bestehen diese Fehlstellungen aufgrund einer angeborenen Entwicklungsstörung am Hüftgelenk (Hüftdysplasie). Um einem frühzeitigen Verschleiß vorzubeugen, kann diese Fehlstellung "begradigt" werden. Am Hüftgelenk oder im Beckenbereich werden dafür Umstellungsoperationen durchgeführt. Durch diese Umstellungsoperationen kann man im frühen Stadium einer Verschleißerkrankung und bei jungen Patienten das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten.

Operationen am Kniegelenk

Künstliches Kniegelenk (Knie TEP)

Bei einem einseitigen Knorpelverlust wird der mediale Schlitten eingesetzt

Bei einem einseitigen Knorpelverlust wird der mediale Schlitten eingesetzt

Ist bei Ihnen die Verschleißerkrankung (Arthrose) fortgeschrittenen, muss häufig ein künstliches Kniegelenk eingesetzt werden. Die abgenutzten Gelenkflächen werden dabei während der OP entfernt und durch künstliche ersetzt. Diese künstlichen Gelenkflächen bestehen aus Metall und Kunststoff und werden mit einem Spezialzement am Knochen befestigt. In aller Regel können Sie am ersten Tag nach der Operation bereits aufstehen, nach ca. 14 Tagen können Sie das Knie wieder voll belasten.

Der Vorteil von Gelenkspiegelungen (Arthroskopische Eingriffe)

In den meisten Fällen können arthroskopische Eingriffe ambulant durchgeführt werden oder es ist nur ein Krankenhausaufenthalt von wenigen Tagen notwendig. Dieses Operationsverfahren ist besonders schonend und das Bein kann schon nach wenigen Tagen wieder voll belastet werden. Die Arthroskopie wird auch oft als "Schlüsselloch-Operation" bezeichnet. Durch zwei kleine Schnitte werden hier eine Kamera und die benötigten Operationsinstrumente in das Knie eingeführt. Die Operation wird dann über einen Bildschirm verfolgt. Durch dieses Verfahren werden Verletzungen der Kniegelenke, wie z.B. ein beschädigter Meniskus, behandelt. Auch ein zerrissenes Kreuzband kann so ersetzt werden. Bei Verschleißerkrankungen im frühen Stadium können Gelenksäuberungen und Knorpelglättungen durchgeführt werden.

Korrekturen von Achsfehlstellungen (X- oder O-Beine)

Häufige Fehlstellungen der Beinachsen sind X- und O-Beine. Diese führen zu einer Fehlbelastung im Kniegelenk und damit zu einer vorzeitigen Verschleißerkrankung (Arthrose). Um dieser Entwicklung vorzubeugen, können solche Fehlstellungen "begradigt" werden. Die notwendigen Korrekturen werden ober- oder unterhalb des Kniegelenkes am Ober- oder Unterschenkel durchgeführt. Die Nachbehandlung ist dabei schwieriger, da das operierte Bein für mehrere Wochen nicht belastet werden darf.

Operationen am Fuß

Erkrankungen und Deformitäten des Vorfußes

Häufige Deformitäten des Vorfußes sind z.B. der Hallux valgus ("Ballenerkrankung") und die Hammer-, oder Krallenzehen. Diese Fehlstellungen können wir operativ korrigieren, dazu stehen je nach Ausprägung der Erkrankungen verschiedene Operationsmethoden zur Auswahl. Sie reichen von reinen Weichteileingriffen bis hin zu Umstellungsoperationen an den beteiligten Knochen. Bei einer schmerzhaften Arthrose des Großzehengrundgelenkes, die operativ behandelt werden muss, wird ein gelenkerhaltendes Operationsverfahren eingesetzt.

Verschleißerkrankungen (Arthrose) der Sprunggelenke

Nach der letzten zufriedenstellenden Untersuchung werden die Beinschienen entfernt

Nach der letzten zufriedenstellenden Untersuchung werden die Beinschienen entfernt

Bei Arthrose oder bei Knorpelverletzungen nach Unfällen besitzen wir die Möglichkeit, eine Gelenkspiegelung (Arthroskopie), durchzuführen. Wie bei der Knie-Arthroskopie werden auch hier durch zwei kleine Schnitte eine Kamera und die notwendigen Operationsinstrumente in das Gelenk eingeführt. Dabei können, je nach Untersuchungsergebnis, Glättungen des Knorpels, Säuberungen und Spülungen des Gelenkes durchgeführt werden. Ist die Arthrose schon fortgeschritten, kann im oberen und unteren Sprunggelenk die Versteifung des Gelenkes eine Beschwerdelinderung bringen. In einigen Fällen setzen wir bei schwerer Arthrose des oberen Sprunggelenkes ein künstliches Gelenk ein.

Operation von Bandinstabilitäten am oberen Sprunggelenk

Bei sportlich aktiven Menschen kommt es häufig zu Bänderverletzungen im oberen Sprunggelenk. Diese können zu einer Instabilität des Gelenkes führen und somit ein häufiges "Umknicken" des Fußes begünstigen. Durch eine operative Stabilisierung des Bandapparates können chronische Instabilitäten eine erhebliche Linderung der Beschwerden bringen.

Voroperative Sprechstunde

In der „voroperativen Sprechstunde“ erfolgt eine gründliche Untersuchung in unserer Klinik. Dabei besprechen unsere Ärzte mit Ihnen, welche Behandlungsalternativen es für Ihre Erkrankung gibt. Ist eine Operation erforderlich, werden Sie in einem Aufklärungsgespräch über die Einzelheiten und möglichen Risiken aufgeklärt. Nachdem der Aufnahme- und Operationstermin vereinbart wurde, stellen Sie sich in der Narkosesprechstunde vor. Hier besteht bei größeren Operationen auch die Möglichkeit zu einer Eigenblutspende, die im Haus durchgeführt wird.

Ihr Ansprechpartner

Dufek

Prof. Dr. habil. Pavel Dufek

Tel.: 04561 54-1051

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Beratung & Anfragen

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