Rund 60 Ärzte, Therapeuten und Sportwissenschaftler besuchten den Sportmedizin-Kurs in Ruhpolding.
Wo verletzten sich Snowboarder am häufigsten? Stürzen Kinder, die auf Skiern stehen, anders als Erwachsene und wie behandelt man solche Frakturen? Ist Wintersport auch mit schmerzender Wirbelsäule oder Kunstgelenk möglich? Diese Fragen diskutierten rund 60 Ärzte, Physiotherapeuten und Diplomsport-wissenschaftler nicht nur theoretisch. Beim Sportmedizin-Kurs der Schön Klinik Harthausen im oberbayerischen Ruhpolding gab es auch viel Praxis auf Piste, Rodelbahn und Biathlon-Arena.
Sportmedizin pur in Theorie und Praxis.
"Die eigene Erfahrung mit verschiedenen Sportarten hilft, Sportverletzungen und ihre Ursachen besser zu verstehen", erklärten PD Dr. med. Vladimir Martinek und Dr. med. Eberhard Mayer, Chefärzte der Schön Klinik Harthausen und Mitinitiatoren der Veranstaltung. "Sich in die Lage der Sportler hineinzuversetzen, ist der erste Schritt zu einer besseren Behandlung von Verletzungen im Sport", so die Chefärzte weiter. Deshalb ergänzten Trainings auf der Steinplatte, der Rodelbahn am Königssee sowie in der Biathlon-Arena in Ruhpolding das Fachsymposium, das in diesem Jahr zum siebten Mal stattfand.
Unfangreiche Informationen zur Behandlung von Sportverletzungen.
Eigene Erfahrungen mit verschiedenen Sportarten konnten die Teilnehmer im Rahmer der praktischen Workshops machen, wie z.B. beim Biathlon in der Chiemgau-Arena.
Veranstalter war die Schön Klinik Harthausen in Bad Aibling in Kooperation mit dem Rücken-Centrum Traunstein-Traunreut und der Orthopädie Harthausen. In zahlreichen Vorträge zu den Themen Wirbelsäulen-chirurgie, Gelenkersatz und Schulterbehandlung konnten sich die Teilnehmer über den neuesten Stand in der Versorgung und Behandlung von Sportverletzungen informieren.
Die medizinischen Schwerpunkte in unserem Krankenhaus sind u.a.
Die Schön Klinik Harthausen, in Bad Aibling gelegen, ist ein hochmodernes und anerkanntes Krankenhaus für Orthopädie, Rheumatologie und Rehabilitation. In den Bereichen Rheumachirurgie und Sportorthopädie gehört das Krankenhaus zu den bundesweit führenden Adressen. 2003 wurde im Krankenhaus die erste in Deutschland durchgeführte minimal invasive Prothesen-Implantation am Hüftgelenk durchgeführt. Zum Krankenhaus gehören neben dem stationären Bereich auch das ambulante Reha-Zentrum mit ambulanter und teilstationärer Rehabilitation. Das Krankenhaus verfügt über rund 261 Betten und behandelt ca. 5.430 Patienten pro Jahr.