TV-Magazin „Gesundheit auf dem Prüfstand“ - Einladung zur öffentlichen Fernsehaufzeichnung
Psychosomatische Medizin: Depression - Wenn Körper und Seele aus dem Gleichgewicht geraten
"Wenn Körper und Seele aus dem Gleichgewicht sind". Es gibt eine Vielzahl verschiedener psychosomatischer Erkrankungen denen eines gemeinsam ist: Das komplexe Wechselspiel zwischen Körper und Seele ist aus dem Gleichgewicht.
Essstörungen, depressive Störungen bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes und Anpassungsstörungen nach einschneidenden Änderungen der Lebenssituationen. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Behandlung von Patienten mit unklaren körperlichen Beschwerden, Patienten mit körperlichen Erkrankungen und gleichzeitig bestehenden seelischen Beschwerden sowie Patienten mit seelischen Störungen, die Auswirkungen auf den Körper haben.
Das interdisziplinäre Team der Klinik für Psychosomatik der Schön Klinik Hamburg Eilbek legt größten Wert auf Behandlungskonzepte, die individuell auf die Bedürfnisse des jeweiligen Patienten abgestimmt sind. "Gesundheit auf dem Prüfstand" wird diese Arbeit am Patienten darstellen.
"Gib‘ nicht auf" ist der Titel einer CD der Sängerin und Musikpädagogin Sylvia Lawaty, die selbst eine schwere Krise hinter sich hat. Mit ihren Chansons und ihrer Tätigkeit als Musikpädagogin vermittelt sie sehr intensiv Möglichkeiten den Glauben und die Kraft zum Leben neu zu erfahren.
Die Medien berichten über prominente Mitmenschen, die an einer Depression leiden oder ihrem Leben ein Ende gesetzt haben. Wer hilft den vielen Menschen, die an Überforderung im täglichen Lebenskampf, an Angst, an Einsamkeit an sozialer Kälte leiden und daran krank werden ? Ihnen gilt unsere Aufmerksamkeit.
Gäste der TV-Sendung
Prof. Dr. Bernd Löwe, Chefarzt, Universitäre Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
TV-Magazin „Gesundheit auf dem Prüfstand“, öffentliche Fernsehaufzeichnung
Ort der Aufzeichnung
Schön Klinik Hamburg Eilbek
Dehnhaide 120
22081 Hamburg
(Veranstaltungshalle Haus 6, ausgeschildert)
S-Bahn: Linie S1 und S11 bis Haltestelle Friedrichsberg,
U-Bahn: Linie U3 bis Haltestelle Dehnhaide
Zeit
23. September 2010, Beginn der Aufzeichnung 19.00 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr
Bitte melden Sie sich schriftlich an
TV-Magazin Gesundheit auf dem Prüfstand
c/o Schön Klinik Hamburg Eilbek
Herr Peter Claußen
Dehnhaide 120
22081 Hamburg
oder nutzen Sie den E-Mail Kontakt auf der rechten Spalte.
Veranstalter
Dialog Gesundheit - Courage zum Leben e.V., Hamburg
Kontakt: Konrad Spieler, Willy-Nissen-Ring 11b, 22179 Hamburg
SERVICE: Was ist eine Depression ?
Was ist eine Depression ?
Die Depression ist eine psychische Erkrankung, bei der die Stimmung dauerhaft verändert ist. Menschen, die unter einer Depression leiden, fühlen sich typischerweise niedergeschlagen, traurig oder im Gegenteil unfähig, Gefühle zu empfinden und innerlich leer. Sie fühlen sich hilflos und trauen sich nichts mehr zu, haben starke Selbstzweifel und oftmals starke Entscheidungsschwierigkeiten. Sie ziehen sich aus ihrem sozialen Umfeld zurück, verlieren ihr sexuelles Interesse, sind leicht reizbar. Sie leiden unter Antriebslosigkeit und sind oft arbeitsunfähig. Die Depression kann mit körperlichen Beschwerden einhergehen, wie schneller Ermüdbarkeit, Appetitverlust oder erhöhtem Appetit, Kopfschmerzen und Verdauungsbeschwerden, aber auch Konzentrationsstörungen.
Wie häufig ist die Depression ?
Kunsttherapie von Patienten mit Depression
Jeder Fünfte erkrankt an einer Depression
In westlichen Industrienationen erkrankt nahezu jeder Fünfte im Laufe seines Lebens an einer Depression. Menschen, die körperlich krank sind, leiden in 20-35 % der Fälle zusätzlich unter einer Depression, wobei diese Zahl umso mehr steigt, je schwerer die körperliche Krankheit ausgeprägt ist und je chronischer sie verläuft.
Was sind die Ursachen der Depression?
Die Ursachen sind vielfältig. In der Regel finden sich die Gründe sowohl in der aktuellen Lebenssituation als auch in der Lebensgeschichte der Betroffenen. Depressionen kommen familiär gehäuft vor. Dabei scheinen erbliche Faktoren, aber auch die Weitergabe bestimmter depressiver Lebensweisen der Eltern an ihre Kinder eine Rolle zu spielen. Bei familiärer Häufung entwickeln Menschen aus diesen Familien in belastenden Lebenssituationen, wie z.B. dem Tod eines Angehörigen, bei schweren Erkrankungen, Partnerkonflikten, Trennungen oder Arbeitsplatzverlust, häufiger Depressionen. Manchmal können auch körperliche Erkrankungen, wie hormonelle Störungen oder Herzerkrankungen, für eine Depression verantwortlich sein, manchmal auch die Einnahme von bestimmten Medikamenten. Meist sind die Gründe für eine aktuelle depressive Phase jedoch vielfältiger Natur.
Universitäre Klinik für Psychosomatische Medizin
Die Universitäre Klinik für Psychosomatische Medizin der Schön Klinik Hamburg ist auf die Behandlung von Depressionen, Ängsten, Essstörungen (z.B. Bulimie, Magersucht), somatoformen und funktionellen Beschwerden sowie chronischen Schmerzen und Erkrankungen in Folge von Burnout spezialisiert. Jeder Patient erhält ein auf ihn persönlich abgestimmtes Therapiekonzept, das auf die körperlichen und psychischen Aspekte der Erkrankung gleichzeitig eingeht und seine individuelle Lebenssituation berücksichtigt.