Spezialgebiet: Borderline mit Sucht.

Wir behandeln Patienten mit Borderline, die zudem unter einer Abhängigkeitserkrankung leiden, nach dem Konzept der Dialektisch Behavioralen Therapie (DBT), die Marsha M. Linehan entwickelte. Dieses Konzept wurde durch wirksame psychotherapeutische Maßnahmen für die Behandlung von Suchterkrankten erweitert (DBT-S).

In dier DBT-S geht es für den Patienten um die Balance, den jetzigen Zustand zu akzeptieren und eine Veränderung hin zu einem besseren Leben anzustreben. Ziel der Behandlung ist es, gemeinsam mit unseren Patienten an der Reduktion der selbstschädigenden Verhaltensweisen zu arbeiten und neue, stabilisierende Verhaltensweisen zu trainieren und in den Alltag zu integrieren. Die Eigenverantwortlichkeit unserer Patienten steht dabei im Fokus der Behandlung.

Unsere Expertise.

Wir gehören zu den wenigen Kliniken in Detuschland, die Menschen behandeln, die eine emotional instabile Persönlichkeitsstörung, wie z.B. Borderline, haben und a zusätzlich an einer Abhängigkeitserkrankung leiden. Bisher gibt es in Deutschland kaum Behandlungsplätze für diese Kombination. Wie bieten sogar eine eigene Spezialstation, auf der wir die Betroffenen behandeln.

Unser therapeutisches Team berücksichtigt, dass Borderline-Patienten mit einer Suchterkrankung eine Beeinträchtigung des Lernvermögens haben. Trägt ein therapeutisches Team dieser Tatsache nicht Rechnung, kann es leicht zu einer Überforderung der Betroffenen kommen. Durch die systematische Berücksichtigung dieses Effekts könnte unsere Therapie wirksamer sein.

Skillstraining für Borderline-Betroffene.

Als besondere Therapieform für Borderliner bieten wir das Skillstraining an. In der Skillsgruppe werden Fertigkeiten erlernt die es erlauben, mit Herausforderungen des Alltags besser umgehen zu können. Die Skillsgruppe ist in die Module Emotionsregulation, zwischenmenschliche Fertigkeiten, Stresstoleranz und Achtsamkeitstraining unterteilt. Besondere Aufmerksamkeit erhalten suchtspezifische Themen.

Unser Behandlungs-Team.

Zur Behandlung von abhängigen Borderliner-Betroffenen haben wir ein multiprofessionelles Kompetenz-Team gebildet. Es besteht aus einem Oberarzt, einem Psychiater, Psychologen, Co-Therapeuten, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Sozialpädagogen.

Unser therapeutisches Angebot.

Unsere Therapien sind speziell auf die Bedürfnisse unserer Patienten zugschnitten. Jeder Patient nimmt an folgenden Angeboten teil:

  • Psychotherapeutische Einzelgespräche
  • Einzelgespräche der Bezugspflege
  • Angehörigengespräche
  • Skillsgruppe
  • Psychoedukative Gruppen (Basisgruppe, suchtspezifische Gruppe)
  • Achtsamkeitsgruppen
  • Ergotherapeutische Gruppen
  • Bewegungstherapeutische- sowie Entspannungsgruppen
  • Gruppen zur Suchtbehandlung
  • Patientengeleitete Gruppen
  • Sozialarbeitersprechstunden inklusive Schuldenberatung
  • regelmäßige Besuch externer Selbsthilfegruppen (z.B. AA/GT)

Spezielles Angebot: Basisgruppe.

Die Basisgruppe ist eine psychoedukative Gruppe, in der es in einem interaktiven Austausch darum geht, dass die Betroffenen zu Experten ihrer Erkrankung werden. Es werden u.a.   folgende Themen behandelt:

  • Woran erkannt man eine Borderline Persönlichkeitsstörung?
  • Welche Erklärungsmodelle gibt es für diese Störung?
  • Was sind Dissoziationen?
  • Wie funktioniert Emotionsregulation?
  • Wie entwickeln sich Veränderungsprozesse?

Spezielles Angebot: Achtsamkeitsgruppe. 

Achtsamkeit ist ein Weg, den Verstand und das Gefühl in Einklang zu bringen und intuitives Verstehen und Wissen zu erreichen. Das achtsame Wahrnehmen ist jedoch ein schwieriger und langwieriger Prozess. Wir unterstützen unsere Patienten dabei bewusst, achtsam und bewertungsfrei wahrzunehmen, sich zu konzentrieren und wirkungsvoll zu handeln.

Spezielles Angebot: Suchtspezifische Gruppe. 

Besondere Aufmerksamkeit erhalten bei uns die suchtspezifischen, psychoedukativen Gruppen. In diesen Gruppen werden u.a. Entstehungsmodelle einer Suchterkrankung, kurz- und langfristige Folgen einer Suchterkrankung aber auch Therapieinterventionen und Präventionsmaßnahmen in einem interaktiven Austausch behandelt.

Wie geht es nach der Entlassung weiter?

In Absprache mit dem behandelnden Team ist der Besuch der ambulanten Nachsorgegruppe möglich. Dieses Angebot besteht für Patienten, die aus unserer stationären Therapie entlassen worden sind und von einer weiteren Festigung der erreichten Therapieziele profitieren wollen. Zudem finden vierteljährlich Ehemaligen-Treffen auf der Station statt.

Station für Borderline mit Sucht & Doppeldiagnosen

Auf der offen geführten Station werden u.a. Patienten mit Borderline behandelt, die zudem unter einer Abhängigkeit leiden.

Borderline-Trialog Hamburg

Seit März 2011 laden wir in regelmäßigen Treffen Angehörige, Betroffene und Professionelle zu einem Erfahrungsaustausch ein.

Ihr Ansprechpartner

Spauschus

Dr. Alexander Spauschus

Tel.: 040 2092-1402

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Beratung & Anfragen

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