Psychotherapiestation für Suchtkranke - "Station 53 B"
Zielgruppe und Konzept der Behandlung von Suchtkranken
Wir behandeln Patienten mit psychischen Störungen, die mit einer Alkohol- und/oder Medikamentenabhängigkeit einhergehen. Unser Therapiekonzept ist psycho- und soziotherapeutisch ausgerichtet.
Therapieziel ist u.a. die Sicherung der Abstinenz mittels psychotherapeutischer Selbsterfahrung und durch Stärkung von Selbsthilfe und Eigeninitiative sowie durch Förderung des Selbstwertgefühls und der Solidarität mit anderen Betroffenen.
Behandlungsangebote der Station
Grundlage unseres Behandlungsangebotes ist eine mehrwöchige vollstationäre Psychotherapie, die ergänzt werden kann durch einen anschließenden tagesklinischen Behandlungsabschnitt. Es stehen insgesamt max. 20 Therapieplätze zur Verfügung. Gruppentherapeutische Aktivitäten bilden das Schwergewicht der Behandlung.
Das Therapeutische Team besteht aus Ärzten, Psychologen, suchtpsychiatrisch erfahrenen Pflegekräften, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten und Sozialpädagogen.
Folgende therapeutische Aktivitäten werden angeboten:
Psychotherapeutische Gruppengespräche
Ergotherapeutische Gruppen
Gestaltungstherapeutische Gruppen
Bewegungstherapeutische und wahrnehmungsfördernde Gruppen
Stationsvollversammlung und so genannte interne (d.h. von den Patienten eigenverantwortlich gestaltete) Gruppen
Psychotherapeutische Einzelgespräche
Einzelgespräche im Rahmen des Bezugspersonensystems
Die medizinischen Schwerpunkte in unserem Krankenhaus sind u.a.
Seit August 2006 gehört die Schön Klinik Hamburg Eilbek zu den Schön Kliniken. Das Krankenhaus verfügt über 660 Betten und beschäftigt rund 1.300 Mitarbeiter. Jährlich werden rund 50.000 Patienten in unserem Krankenhaus stationär, teilstationär und ambulant behandelt. Das Krankenhaus im Herzen von Hamburg ist ein Schwerpunktversorger mit Spezialabteilungen für die überregionale Versorgung. Zum Leistungsspektrum gehören: Innere Medizin, Chirurgie, Urologie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Rheumatologie, Geriatrie und frührehabilitative Medizin und ein Zentrum für Schädel- Hirnverletzungen. Seit 2004 verfügt das Krankenhaus über einen modernen Klinikneubau, eine zentrale Notaufnahme mit Funktionsdiagnostik und Radiologie, fünf Bettenstationen und eine interdisziplinäre Intensivstation mit angeschlossener Überwachungseinheit. Allein dort werden jährlich rund 14.000 Patienten behandelt.