Spezialisiertes Zentrum unseres Krankenhauses in Hamburg
In der Tumor-Orthopädie unserer Klinik werden alle gut- und bösartigen Tumoren des Haltungs- und Bewegungsapparates sowie tumorähnliche Erkrankungen behandelt. Da Tumoren der Weichgewebe und des Knochens insgesamt seltene Erkrankungen sind und die sichere Einordnung daher oftmals schwierig sein kann, sollte deren interdisziplinäre Diagnostik und Therapie in einem spezialisierten Zentrum erfolgen. Gerade die gravierenden Folgen einer Fehlinterpretation mit der Gefahr eines fehlerhaften oder ungünstigen Verlaufes lassen im Falle von Knochen- und Weichgewebetumoren die Behandlung durch Spezialisten ratsam erscheinen.
Enge Kooperation in unserer Kinik sichert Behandlungserfolg
In enger Kooperation und Zusammenarbeit mit den Abteilungen für Radiologie, Innere Medizin (Onkologie), Unfallchirurgie, Endoprothetik und Viszeralchirurgie sowie mit externen Experten für Pathologie, Onkologie und Strahlentherapie können wir allen betroffenen Patienten ein Höchstmaß an Kompetenz und Interdisziplinarität bieten.
Unsere Tumor-Orthopädie in der Übersicht
Spezialsprechstunde für Knochen- und Weichteiltumoren
Diagnostik und Behandlung von allen gutartigen Knochen- und Weichgewebetumoren und tumorähnlichen Veränderungen des Kindes- und Erwachsenenalters (inkl. Desmoide, synovialer Riesenzelltumor, PVNS).
Diagnostik und Behandlung von allen bösartigen Knochen- und Weichgewebetumoren (Sarkome) des Kindes- und Erwachsenenalters.
Diagnostik und Behandlung von Skelettmetastasen und pathologischen Frakturen.
Unsere Spezialdisziplinen in der Tumor-Orthopädie
Bereits die Entnahme einer Probebiopsie erfolgt durch Experten und in der Kenntnis des ggf. später notwendigen operativen Zugangsweges für die endgültige Sanierung, um eine unnötige Tumorzellstreuung und Fehldiagnosen zu vermeiden.
Behandlung bösartiger Knochentumoren im Rahmen der international anerkannten "Therapieoptimierungsstudien" (EURAMOS 1, EURO-B.O.S.S., EURO-E.W.I.N.G. 99).
Verwendung des gesamten Spektrums der modernen Tumor-Endoprothetik, inkl. modularer silber-beschichteter Endoprothesen (zur relevanten Reduktion von postoperativen Infektionen), Beckenteilersatz, Wachstums- und Revisionsendoprothetik.
Biologische Rekonstruktionen nach Entfernung von Knochentumoren, insbesondere im Kindesalter, z.B. durch Fibulainterpositionen, Spongiosaanlagerungen, Hüftverschiebeplastiken und Umkehrplastiken an der unteren Extremität.
Entfernung von Weichgewebetumoren mit plastischer Rekonstruktion unter Berücksichtigung von Kosmetik und Funktion.
Durchführung von Vertebro- und Kyphoplastien bei pathologischen Frakturen im Bereich der Wirbelsäule.
Minimal-invasive Diagnostik durch CT-gesteuerte Biopsieverfahren bei schwer zugänglichen oder sensiblen Tumor-Lokalisationen.
Minimal-invasive Therapie durch CT-gesteuerte Radiofrequenzablation bei benignen Knochentumoren (Osteoidosteom) und Knochenmetastasen.
Durchführung arthoskopischer und arthroskopisch assistierter Operationsverfahren.
Im Falle nicht heilbarer bösartiger Tumoren pflegen wir eine enge Kooperation mit Psychologen und Seelsorgern unserer Klinik sowie niedergelassenen Onkologen, Palliativmedizinern und Hausärzten.
Die medizinischen Schwerpunkte in unserem Krankenhaus sind u.a.
Seit August 2006 gehört die Schön Klinik Hamburg Eilbek zu den Schön Kliniken. Das Krankenhaus verfügt über 660 Betten und beschäftigt rund 1.300 Mitarbeiter. Jährlich werden rund 50.000 Patienten in unserem Krankenhaus stationär, teilstationär und ambulant behandelt. Das Krankenhaus im Herzen von Hamburg ist ein Schwerpunktversorger mit Spezialabteilungen für die überregionale Versorgung. Zum Leistungsspektrum gehören: Innere Medizin, Chirurgie, Urologie, Orthopädie und Unfallchirurgie, Rheumatologie, Geriatrie und frührehabilitative Medizin und ein Zentrum für Schädel- Hirnverletzungen. Seit 2004 verfügt das Krankenhaus über einen modernen Klinikneubau, eine zentrale Notaufnahme mit Funktionsdiagnostik und Radiologie, fünf Bettenstationen und eine interdisziplinäre Intensivstation mit angeschlossener Überwachungseinheit. Allein dort werden jährlich rund 14.000 Patienten behandelt.