Medizinische Versorgung.

Wir sorgen dafür, dass Sie angst- und sorgenfrei an die bevorstehende Operation denken

Überwachung der Vitalfunktionen des Patienten durch den Anästhesisten

Überwachung der Vitalfunktionen des Patienten durch den Anästhesisten

Die Aufgabe der Anästhesieabteilung unserer Klinik in Hamburg besteht darin, Sie mit einem Maximum an Sicherheit, Schmerz- und Angstfreiheit durch die operative Versorgung zu begleiten. Ausgestattet mit modernen Narkose- und Überwachungsgeräten werden alle relevanten Anästhesieverfahren in unserem Haus durchgeführt. Folgende Verfahren führen wir durch:

 

Eine Eigenblutspende im angrenzenden Zentrum für Transfusionsmedizin ist möglich (Tel. 040 842595)

 

Ihr Anästhesie-Team, bestehend aus den Anästhesisten und dem Fachpflegepersonal, sorgt dafür, dass Sie eine Untersuchung oder einen operativen Eingriff schmerz- und angstfrei überstehen. Um Ihren Gesundheitszustand korrekt einschätzen zu können, führen wir mit Ihnen in unserer Anästhesie-Sprechstunde, am Krankenbett oder im Vorfeld ein persönliches Gespräch zur Narkoseaufklärung durch, das sog. Prämedikationsgespräch. Eventuell notwendig werdende Zusatzuntersuchungen können wir so rechtzeitig veran­lassen. Je nach Gesundheitszustand und Wunsch des Patienten wird das günstigste Verfahren für Sie ausgewählt und besprochen. Dieses kann eine Vollnarkose oder eine Regional­anästhesie sein, ggf. auch eine Kombination beider Verfahren.

 

Regionalanästhesie.

Die Regionalanästhesie bietet für viele Operationen Vorteile, sie erlaubt als kontinuierliches Verfahren eine schmerzfreie Mobilisation und senkt so die Komplikationsrate und kann so den Krankenhausaufenthalt verkürzen. Daher führen wir 30% der Eingriffe in einer Regionalanästhesie durch, dabei kann nur eine Extremität (periphere Regionalanästhesie) oder die untere Körperhälfte betäubt werden (Spinal- oder Periduralanästhesie). Auch während der Regionalanästhesie können Sie durch eine leichte Sedierung ähnlich einer Narkose schlafen oder Musik hören.

 

Individuelle Schmerztherapie.

Der Anästhesist ist während der gesamten Untersuchung oder Operation anwesend und überwacht Ihre Vitalfunktionen (Atmung, Kreislauf) und den Narkoseverlauf. Bereits im Aufwachraum wird eine auf Ihre Situation abgestimmten Schmerztherapie begonnen, die anschließend auf der Station weitergeführt wird. Bei größeren Eingriffen platzieren wir einen Schmerzkatheter, über eine patientengesteuerte Medikamentenpumpe können Sie selber die Therapie dem Schmerzniveau anpassen. Die ersten Stunden nach der Operation verbringen Sie im Aufwachraum unter der ständigen Aufsicht von speziell geschultem Pflegepersonal. Hier werden Sie so lange betreut, bis alle Narkosemittelwirkungen abgeklungen sind, keine Übelkeit besteht und Atmung sowie Herz- und Kreislauffunktion stabil sind. Patienten mit schweren Begleiterkrankungen oder nach ausgedehnten Operationen werden auf unserer Intermediate Care Station oder der Intensivstation bis zum nächsten Morgen überwacht und behandelt, ggf. auch länger.

 

Behandlungsangebot für Contergangeschädigte.

Contergansprechstunde in Hamburg.

Menschen, die durch Contergan geschädigt wurden, haben komplexe Schädigungsmuster, die den gesamten Bewegungsapparat und alle Organsysteme betreffen können. Zu den bereits bekannten Schäden kommen vermehrt Folgeschäden durch eine lebenslange Überlastung des Körpers.

Für die stationäre Versorgung wurde ein Patientenzimmer umgebaut und ein weitgehend barrierefreier Sanitärbereich geschaffen. Die Erhebung aller Gesundheitsprobleme, insbesondere im Hinblick auf Schmerzen und Bewegungsapparat, sind fester Bestandteil der Sprechstunde.

 

Behandlungsablauf.

Im Rahmen der Contergansprechstunde und der kurzstationären Behandlung sollen alle medizinischen Probleme von Menschen mit Conterganschäden untersucht und eingeordnet werden. Fachrichtungen, die nicht an unserem Haus vertreten sind, können bei Bedarf hinzugezogen werden. Drei aufeinander abgestimmte Leistungen bieten wir hierfür an:

Vorstationäre Contergansprechstunde.

  • Erstvorstellung
  • Anamnese und Untersuchung durch Schmerztherapeuten und Orthopäden

Multidisziplinäres stationäres Assessment.
Die kurzstationäre Behandlung dauert in der Regel 4 bis 7 Tage und dient der genauen Untersuchung aller medizinischen Probleme. Dabei können Ärzte anderer Fachabteilungen der Klinik bei Bedarf hinzugezogen werden. Es können auch Untersuchungen durchgeführt werden, die aufgrund der individuellen Schädigungen unter ambulanten Bedingungen nicht möglich sind.
KV-Ambulanz / Ermächtigungssprechstunde.

  • Wiedervorstellung
  • Therapiekontrolle

 

Die Contergansprechstunde wird mit Unterstützung der gemeinnützigen Schön Klinik Stiftung für Gesundheit gGmbH durchgeführt.