Klinikprofil & Geschichte.

Vertrauen Sie einem kompetenten Team und modernster Technik.

Die Schön Klinik Düsseldorf bietet Ihnen genau das, was Sie von einem zeitgemäßen Krankenhaus erwarten: modernste Technologie, ein kompetentes Ärzteteam und hunderte engagierter, qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Alles arbeitet Hand in Hand, optimal aufeinander abgestimmt, zu einem Zweck:
unsere Patienten nach dem neuesten Stand der Medizin zu behandeln. 

 

Unsere Klinik in Düsseldorf - früher und heute

2017: Das Dominikus Krankenhaus wird zur Schön Klinik Düsseldorf.

Vom kirchlichen Träger zur erfolgreichen Privatisierung.

Im Jahr 2016 wurde die von der Schließung bedrohte Klinik von der Schön Klinik-Gruppe übernommen. Die als Familienunternehmen geführte Klinikgruppe Schön Klinik, einer der führenden Klinikbetreiber in Deutschland, übernahm das Dominikus-Krankenhaus in Düsseldorf-Heerdt im September aus der Insolvenz. Dieser Übergang wurde im Januar 2017 erfolgreich abgeschlossen.  Die Schön Klinik plant zusätzlich zu erheblichen Investitionen in die technische Ausstattung, das medizinische Equipment und den Komfort der Patienten daher über 20 Millionen Euro für Bautätigkeiten am Standort.

 

Ausbau des medizinischen Angebots und der bekannten Schwerpunkte

Im April 2017 beginnt Herr Dr. Matthias Schlensak als neuer Chefarzt im Zentrum für Allgemeine Chirurgie. Mit ihm wird die Adipositas-Chirurgie wieder als medizinischer Schwerpunkt in der Klinik verankert.

Gleichzeitig ist im April 2017 die Etablierung eines orthopädischen Zentrums vorgesehen. Innerhalb dieses Zentrums wird Herr Dr. Michael Hammer seinen bekannten und bis dato in der Allgemeinen Chirurgie verankerten medizinischen Schwerpunkt Endoprothetik und Unfallchirurgie weiter ausbauen.

Für den Aufbau der neuen Wirbelsäulenchirurgie als weiterer Teil des orthopädischen Schwerpunktes wurde bereits ein Chefarzt gefunden, dieser wird ebenfalls im April starten.

Bei allen medizinischen Veränderungen bleibt die wohnortnahe Allgemein- und Notfallversorgung der Bevölkerung durch erstklassige medizinische Betreuung sichergestellt und wird durch die weitere Spezialisierung der Schön Klinik sogar noch erweitert. 

 

1945 bis 2016: Kriegsende, Wachstum & Neubau.

Nach der Einnahme Düsseldorfs am 18.04.1945 war der Krieg für die dortigen Bewohner zu Ende. Jetzt galt es, die Gebäudeschäden Schritt für Schritt zu beseitigen. Da etliche Krankenhäuser der Innenstadt völlig zerstört waren, stieg die Zahl der eingewiesenen Kranken ins Dominikus-Krankenhaus rapide. Die Schwestern arbeiteten rund um die Uhr und richteten zusätzlich die Küche des zerstörten Waisenhauses her, um täglich 200 Essensportionen an Flüchtlinge, Heimkehrer und Obdachlose ausgeben zu können. Am 20.06.1948 stellte die Währungsreform die Arenberger Schwestern vor neue Probleme, zumal ihnen lediglich 3.320 DM zur Verfügung standen. Hilfe wurde ihnen nach etlichen Verhandlungen durch die Krankenkassen zuteil, die einer Verkürzung der Fristen von Abschlagszahlungen zustimmten.

Am 08.10.1952 wurde der Tag des 50-jährigen Bestehens des Dominikus-Krankenhauses begangen. Die Stadtverwaltung Düsseldorf riet anstatt weitere Anbauten vorzunehmen, einen Neubau des Dominikus-Krankenhauses durchzuführen, zumal eine erneute Erhöhung der Bettenzahl ins Haus stand. Finanzielle Mittel für ein Personalwohnheim wurden mit der Auflage verbunden ein neues Krankenhaus zu bauen. Die Arenberger Schwestern entschlossen sich zu diesem Schritt, als ihnen von Seiten der Stadtverwaltung sowie der Landesregierung die Zusage finanzieller Unterstützung für den Krankenhausneubau vorlag.

Zwischen 1967 bis 1971 entstand der imposante neunstöckige Bau mit 436 Betten, zwei Schwesternheimen und einer Kapelle, in der sich die so schön entworfenen Glasfenster mit den Rosenkranzgeheimnissen aus der alten Kapelle wieder finden.
 
Am Tag der offenen Tür, am 13.11.1971, hatten 4.000 Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit das neue Dominikus-Krankenhaus kennen zu lernen.

Am 15.11.1971 fand der Umzug mit Hilfe der Feuerwehr vom alten ins neue Gebäude statt. Kostenpunkt: etwa 45 Millionen DM.

Im Februar 1996 wurde Einzug in das neue Ambulanzgebäude gehalten, einem Flachbau, in dem derzeit die Innere Medizin sowie die Chirurgie ambulante Fälle behandeln.

 

1914 bis 1945. Zwei Weltkriege fordern ihren Tribut.

1914 brach der l. Weltkrieg aus. Das St. Joseph-Krankenhaus wurde zu großen Teilen in ein Lazarett umgewandelt. Auch nach Kriegsende dienten Teile des Hauses belgischen und französischen Besatzungsangehörigen als Lazarett. Aus alten Akten ist ersichtlich, dass bereits zu diesem Zeitpunkt das St. Joseph-Krankenhaus als Dominikus-Krankenhaus bezeichnet wurde.

Die Folgen des l. Weltkrieges, der Inflation sowie der Weltwirtschaftskrise machten auch den Arenberger Schwestern viel zu schaffen. So konnten längst fällige Modernisierungsmaßnahmen teilweise erst 1930/31 und 1937/38 durchgeführt werden.

Im September 1939 begann der 2. Weltkrieg. Die ersten Fliegeralarme zwangen zu Schutzmaßnahmen. So wurden Keller in Luftschutzräume umgewandelt und Vorsorge für einen Notbetrieb während der Angriffe getroffen. Am 31.07.1942 erlebte das Dominikus-Krankenhaus den ersten großen Angriff. Während des zweiten Angriffes in der Nacht vom 22. auf den 23. August 1943 wurden die Gebäude des Kranken- sowie des Waisenhauses schwer getroffen. 75 Räume beider Häuser wurden ganz oder teilweise zerstört. Trotz der dadurch entstandenen unsäglich schweren Bedingungen gelang es den Arenberger Schwestern den Krankenhausbetrieb aufrecht zu erhalten. Die Schützlinge des Waisenhauses wurden teilweise in Begleitung ihrer Betreuerinnen an die Mosel evakuiert und teilweise weiterhin in Heerdt versorgt. Ab März 1945 lag das Krankenhausgebäude mitten im Frontverlauf und war dem Artilleriebeschuss der Deutschen Batterien am rechten Rheinufer ausgesetzt. Am 23.03.1945 traf eine Granate den zweiten Stock des Krankenhauses, die eine ihren Dienst versehenden Arenberger Schwester tödlich traf.

 

1868 bis 1914. Gründung und Aufbau des Dominikus-Krankenhauses.

1868 übernahm Pfarrer Anton Gottfried Savels die Gemeinde St. Benediktus in Heerdt, dem geistigen Mittelpunkt der vier linksrheinisch gelegenen Dorfgemeinden Heerdt, Lörick, Nieder- und Oberkassel, die seit 1815 zu einer preußischen Bürgermeisterei mit Sitz des Bürgermeisters in Heerdt zusammengefasst waren. Pfarrer Anton Savels bemühte sich um eine Niederlassung der Arenberger Dominikanerinnen in Heerdt, um mit deren Hilfe ein Kranken- und Invalidenhaus zu errichten. So ließ er unter anderem am 15.07.1889 einen Aufruf veröffentlichen, in dem er um Mitglieder für einen Wohltätigkeitsverein warb, dessen vordringliche Aufgabe darin bestehen sollte, Spenden für den geplanten Hausbau zu sammeln.

Im Juli 1891 legten die damalige Priorin und nachmalige Generalpriorin der Arenberger Dominikanerinnen, Mutter Cherubine Willimann und Pfarrer Anton Gottfried Savels vertraglich fest, dass das zu erbauende St. Josephs-Haus in Heerdt Eigentum der St. Benediktus Gemeinde bleibt.

Im Dezember 1891 lag die Genehmigung der preußischen Behörden und des Generalvikariates/Köln für das Projekt „St. Josephs-Haus“ vor sowie die Genehmigung des Regierungspräsidiums für die Arenberger Dominikanerinnen eine Niederlassung in Heerdt zwecks Ausübung der Krankenpflege zu errichten und die Leitungen der bereits bestehenden Kleinkinder-Bewahranstalt (Kindergarten) sowie eine Handarbeits- und Haushaltungsschule für kath. Mädchen zu übernehmen.

Im März 1892 trafen vier Arenberger Dominikanerinnen in Heerdt ein, um bei der Einrichtung des St. Joseph-Hauses mitzuwirken. Im September 1892 beschloss der Kirchenvorstand der St. Benediktus Pfarrei, dass das St. Joseph-Haus für zehn Jahre zur Nutzung karitativer Zwecke übergeben wird, die Kirchenkasse jedoch nicht durch damit verbundene Kosten belastet werden darf.

Am 20.11.1892 fand die Einweihung und Eröffnung des St. Joseph-Kranken- und Invalidenhauses statt. Im Erdgeschoss hatten Kindergarten, Verwaltungsraum und Vereinszimmer Platz gefunden. Im ersten Stock war die Krankenabteilung mit sieben Krankenzimmern, einem Operations- und Behandlungsraum untergebracht. Im zweiten Stock und dem ausgebauten Dachgeschoss befanden sich die Invalidenstuben. Zwei Ärzte, die bereits in Heerdt praktizierten, übernahmen die ärztliche Betreuung des St. Joseph-Hauses, die Pflege die vier Arenberger Schwestern. So entstand die Keimzelle des nachmaligen Dominikus-Krankenhauses Heerdt.

Am 12.11.1898 wurde die neue Rheinbrücke (Oberkasseler Brücke) eingeweiht und zugleich eine Schnellbahn zwischen Düsseldorf und Krefeld errichtet. Die Straßenbahn-Verbindung zwischen Düsseldorf und Neuss wurde am 21.12.1901 in Betrieb genommen. So folgte eine neue Industrialisierungswelle und mit ihr eine anwachsende Bevölkerung des linksrheinischen Raumes. Das 1892 errichtete St. Josephs-Kranken- und Invalidenhaus hielt dieser Entwicklung nicht stand. Die damalige Oberin der Heerdter Niederlassung erwarb auf Anraten des damaligen Heerdter Bürgermeisters Nikolaus Knopp daher ein direkt am Rhein gelegenes, vier Morgen großes Grundstück, zwecks Schaffung eines neuen Hauses.

Am 01.10.1902 wurde das neue dreistöckige, mit 30 Betten versehene Krankenhaus von sechs Arenberger Schwestern in Betrieb genommen. Dieser gestaltete sich anfangs reichlich schwierig, da vieles an notwendigen Einrichtungen und Gerätschaften erst nach und nach angeschafft werden konnte, um einen reibungslosen Tagesablauf zu gewährleisten. 1905 war die Zahl der im Krankenhaus tätigen Schwestern auf 15 angestiegen, das Krankenhaus jedoch wieder zu klein geworden. Ein weiteres angrenzendes käuflich zu erwerbendes Grundstück brachte hier Abhilfe. Das Haus konnte erweitert und nunmehr insgesamt 120 Betten für die Patienten zur Verfügung gestellt werden. Bald darauf stellte sich jedoch heraus, dass eine neue Erweiterung notwendig wurde, um über noch mehr Betten verfügen zu können, zumal sich das St. Joseph-Krankenhaus eines ausgezeichneten Rufes und einer großen Beliebtheit nicht nur bei den linksrheinischen Gemeinden erfreute. Am 09.12.1910 wurde der dritte Bauabschnitt beendet und die Bettenzahl auf 250 erhöht. Am 10.05.1906 wurde dem Krankenhaus eine Krankenpflegeschule angegliedert, die 1908 auch ihre staatliche Anerkennung erhielt.

1908 errichtete die Gemeinde in Heerdt an der Pariser Straße in unmittelbarer Nähe zum Krankenhaus ein Waisen- und Fürsorge-Zöglingshaus, das die Arenberger Schwestern laut Vertrag am 31.03.1909 käuflich erwarben. Die Anzahl der dort betreuten Kinder und Jugendlichen betrug anfangs 70 und stieg bald auf 300 an. Am 25.11.1911 wurde die dem Krankenhaus angebaute Kapelle mit 240 Plätzen eingeweiht, die von den Dominikanern des Klosters an der Herzogstraße in Düsseldorf-Friedrichstadt betreut wurde. Sie waren es auch, die seit Tätigkeitsbeginn der Arenberger Schwestern die seelische Betreuung der Schwestern, der Kranken und der Invaliden übernahmen. In der Niederlassung Heerdt waren jetzt in allen drei Häusern 60 Schwestern tätig. 25 Morgen Land konnten sie ihr Eigen nennen, das sie auch gärtnerisch nutzten sowie eine eigene Bäckerei, Schlosserei, Schreinerei und ein Schwesternhaus schufen. Das alte St. Josephs-Haus erhielt eine selbständige Verwaltung mit Oberin. Dieses Haus wurde weiterhin als Invalidenhaus genutzt. Auch der Kindergarten bestand noch dort und so wurden vom alten Haus aus täglich auch die Kindergärten in Nieder- und Oberkassel betreut und mit Tagesproviant versehen, bis 1914 in Oberkassel eine eigene Niederlassung der Arenberger Dominikanerinnen entstand und das Antonius-Kloster errichtet wurde, das allerdings 1936 in die Hände der Franziskanerinnen überging.