Unsere Rücken-Experten im Interview.

Dr. Lars Löhrer & Dr. Jan Bredow

Dr. Lars Löhrer & Dr. Jan Bredow

Im April startete Dr. Lars Löhrer als Chefarzt im Fachzentrum für Rücken und Wirbelsäule in unsererm Orthopädie-Zentrum. Gemeinsam mit Oberarzt Dr. Jan Bredow, der ebenfalls im April seinen Dienst in unserer Klinik angetreten hat, wird er das Behandlungsspektrum der Schön Klinik Düsseldorf im Bereich Rücken und Wirbelsäule weiter auf- und ausbauen. Im Interview berichten Dr. Löhrer und Dr. Bredow über ihr Arbeit, ihre Spezialisierungen und Ziele für das Fachzentrum Rücken und Wirbelsäule im Orthopädie-Zentrum der Schön Klinik Düsseldorf.

 

Welche Versorgung bietet das „Fachzentrum für Rücken & Wirbelsäule“ für die Patienten an?

Wir bieten das gesamte Spektrum der Wirbelsäulentherapie an. Dieses umfasst sowohl die konservative Behandlung als auch die operative Therapie von Erkrankungen des Rückens und der Wirbelsäule. Gerade bei verschleißbedingten Veränderungen spielt eine exakte präoperative Infiltrationsdiagnostik oftmals eine entscheidende Rolle für den Therapieerfolg. Hierfür haben wir eine eigene Infrastruktur geschaffen, so dass unsere Patienten vom Erstgespräch über die Diagnostik bis zur spezifischen individuellen Therapie persönlich begleiten können.

 

Sie bringen weitere Kompetenzen in die Klinik mit ein, welche sind das?

Neben der konservativen Therapie liegt unser Schwerpunkt auf der operativen Behandlung von Erkrankungen der Wirbelsäule. Wir behandeln krankhafte degenerative Wirbelsäulenveränderungen mit Bein- oder Rückenschmerzen, Brüche und Verletzungen, angeborene und erworbene Deformitäten,  Tumorerkrankungen sowie entzündliche und infektiöse Erkrankungen der Wirbelsäule. Wir können sämtliche operative Therapieverfahren der modernen Wirbelsäulenchirurgie anbieten, so dass wir für jeden Patienten ein individuelles und optimales Therapiekonzept erarbeiten können.

 

Was zeichnet Ihrer Ansicht nach ein gutes Arzt-Patient-Verhältnis aus?

Grundlage für ein gutes Arzt-Patienten-Verhältnis ist eine ehrliche und offene Kommunikation auf Augenhöhe. Unsere Aufgabe ist es, unseren Patienten ihre Erkrankungen und die möglichen Therapieoptionen verständlich und anschaulich zu erklären. Für uns ist es entscheidend, dass die Therapieentscheidung nicht von uns aufoktroyiert wird, sondern nach intensiver Beratung gemeinsam mit dem Patienten diskutiert und gefunden wird.

 

Was sind mittelfristig Ihre wichtigsten Ziele in der Schön Klinik Düsseldorf?

Unser Ziel ist die Etablierung eines Fachzentrums für Rücken und Wirbelsäule für Düsseldorf und Umgebung. Um eine optimale Versorgung gewährleisten zu können, möchten wir unseren Patienten alle medizinisch sinnvollen und evidenzbasierten Therapieoptionen anbieten können.

 

Wie wird sich das Leistungsangebot zukünftig weiterentwickeln?

Ziel jeder Therapie muss die Vermeidung einer Operation sein. Deshalb ist unser Ziel, unser Leistungsangebot auch im Bereich der konservativen Behandlung auszubauen und im Verlauf eine konservative Therapieabteilung mit multimodaler Schmerztherapie zu entwickeln.

 

Wie sind Sie gerade zum Thema Rücken- und Wirbelsäulenerkrankungen gekommen?

Dr. Löhrer: Die Kombination aus Medizin, Biomechanik und Technik, die Komplexität der vielfältigen operativen Möglichkeiten und die teils sehr unterschiedlichen Krankheitsbilder haben mich seit Beginn meiner Facharztausbildung begeistert und faszinieren mich weiterhin jeden Tag!

Dr. Bredow: Während meiner Forschungsrotation in der Anatomie habe ich mich intensiv wissenschaftlich mit der Biomechanik und der sagittalen Balance der Wirbelsäule auseinandergesetzt. Durch die komplexe Anatomie und die resultierenden krankhaften Veränderungen ist die Wirbelsäulenchirurgie ein spannendes und ein sich stetig entwickelndes Fach, das zahlreiche Möglichkeiten zur therapeutischen Intervention gibt.

 

Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Spaß?

Die Arbeit in einem tollen Team, das Gespräch mit unseren Patienten und die Begleitung unserer Patienten vom ersten Kontakt über die Operation bis zur Nachsorge und den Verlaufskontrollen. 

 

Was motiviert Sie?

Die Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten und natürlich der zufriedene Patient.