Der besondere Fall: „Die Schön Klinik Vogtareuth hat mein Leben verlängert!“

Der Chefarzt der Herzchirurgie und sein erster Patient: Erfolgreiche Bypass-OP

Auf den 18. Juni 2006 hatte sich Josef Triebenbacher aus Au bei Bad Aibling schon seit Tagen gefreut: Der 70-jährige pensionierte Polizeioberkommissar fuhr, wie schon seit Jahren, zum örtlichen Tennisclub, um dort sein gewohntes Match auszutragen. Doch ein plötzlicher, unerklärlicher Leistungsabfall während des Spiels machte ihn nachdenklich: „Da stimmt was nicht.“

Verengung der Herzkranzarterie aufgrund Verkalkung
Zunächst ließ er sich in der Internen Klinik Dr. Argirov von Prof. Dr. Dirk J. Beuckelmann, Ärztlicher Direktor und Chefarzt, gründlich untersuchen. Es wurde herausgefunden, dass die rechte Herzkranzarterie von Josef Triebenbacher aufgrund einer starken Verkalkung eingeengt war. Professor Beuckelmann riet dem sportlichen Rentner dringend, sich einer Bypass-Operation zu unterziehen, um einen möglicherweise tödlichen Herzinfarkt zu vermeiden. Er empfahl ihm, die Operation in der neuen Klinik für Herzchirurgie an der Schön Klinik Vogtareuth durchführen zu lassen. So wurde der sportliche Rentner am 12. Juli als erster Patient in der neuen Klinik für Herzchirurgie am Herzen operiert.

3-stündige Bypass-Operation gut verlaufen
„Ich habe mich von Anfang an in Vogtareuth sehr gut aufgehoben gefühlt“, betonte Josef Triebenbacher glücklich nach der erfolgreichen OP. Chefarzt Prof. Dr. Albert Schütz hatte seinem ersten Patienten mit seinem 8-köpfigen Team in einer dreistündigen Operation und mit Unterstützung der Herz-Lungen-Maschine einen Bypass an der verengten Herzkranzarterie gesetzt. Eine Operation am schlagenden Herzen oder ein minimal-invasiver Eingriff war wegen der starken Verkalkung der Herzkranzarterie nicht möglich. Die Herz-Lungen-Maschine versorgte den Körper von Josef Triebenbacher während der gesamten Operation mit sauerstoffreichem Blut, während sein Herz stillstand und seine Lunge nicht beatmet wurde.

„Ich bin ohne einen einzigen Gedanken der Angst in meine Operation gegangen“, stellte der Premierenpatient fest. Das lag nach seinen Angaben an Prof. Schütz selbst, der mit 4.000 Operationen zu den erfahrensten Herzchirurgen Deutschlands zählt und sich viel Zeit für die notwendigen Informationen zu dieser Bypass-OP genommen hat.

Tennismatch mit dem Chefarzt der Herzchirurgie
Nach einer Anschlussheilbehandlung in der Schön Klinik Vogtareuth konnte Josef Triebenbacher die Klinik Ende Juli wieder verlassen. „Er ist wieder absolut leistungsfähig und kann auch wieder Sport treiben“, erklärt Chefarzt Prof. Dr. Albert Schütz. Das hat Josef Triebenbacher inzwischen bewiesen: Mitte November erreichte er bei einem 5-km-Lauf den fünften Platz! Bei einem viel beachteten Tennismatch zwischen Chirurg und Patient ein Jahr nach der Operation brachte Josef Triebenbacher den Chefarzt noch einmal gehörig zum Schwitzen.

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