Informationen zur Herzrhythmus-Chirurgie

Behandlung von Herzrhythmus-Störungen durch Verödung

Das chronische Vorhofflimmern wird durch Verödung der arhythmogenen Zentren behandelt. Es handelt sich um die sogenannte epikardiale Ablation mit Radiofrequenz-Energie (d.h. Gewebe, dass sich am äußeren Herzmuskel befindet, wird verödet). Dabei werden die Lungenvenen-Einmündungsstellen beidseits von außen mit einer biegsamen Zange umgriffen, woraufhin es zur Abgabe einer definierten Radiofrequenz-Energie kommt. Damit werden sogenannte ektope Rhythmuszentren (Gewebe, dass sich an einer ungewöhnlichen Stelle, wie hier am Herzen, angesiedelt hat) dauerhaft ausgeschaltet. Die Langzeit-Erfolgsrate dieser Methode liegt bei 80%.

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Nicole Kellermann

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