Wissenschaftliche Studien und Forschungsprojekte

Neue Therapie-Konzepte wissenschaftlich absichern.

Studien, an denen viele unserer Patienten teilnehmen.

Studien, an denen viele unserer Patienten teilnehmen.

Wir erarbeiten selbst fortlaufend neue, innovative Therapiekonzepte und wollen diese wissenschaftlich absichern. Daher laufen in unserer Klinik immer mehrere Studien und Forschungsprojekte, um die Wirksamkeit der Therapie-Bausteine in der pneumologischen Rehabilitation nachzuweisen und zu optimieren.

Gleichzeitig nehmen wir aber auch an großen internationalen Multicenter-Studien teil, die neue Therapieansätze verfolgen. Somit gelangen neue Impulse aus Wissenschaft immer dorthin, wo sie hingehören - in den Klinikalltag, zum Wohl unserer Patienten.

Trainingserfolge von COPD-Patienten und Alpha-1-Antitrypsinmangel-Patienten optimieren.

Unsere Erfahrungen haben gezeigt, dass Patienten, deren COPD durch einen genetisch bedingten Alpha-1-Antitrypsinmangel verursacht wurde, ihre Leistungsfähigkeit während einer dreiwöchigen Therapie nicht so wirksam steigern konnten wie andere COPD-Patienten gleichen Alters und mit gleichen Lungenfunktionswerten. Daher wollen wir die Unterschiede im Aufbau der Ausdauerleistungsfähigkeit herausfinden, um damit die Therapie der beiden Patientengruppen noch weiter zu verbessern.

Jeweils zu Beginn und am Ende des Rehabilitations-Aufenthalts wird eine Muskelprobe mittels einer Biopsie-Nadel am Oberschenkel entnommen, um die Veränderung der Muskulatur durch körperliches Training dokumentieren zu können. Zudem werden standardisierte 6-Minuten-Gehtests, Lungenfunktionsprüfungen und eine Bio-Impedanz-Analyse (Messung der Körperzusammensetzung wie Muskelmasse, Fett etc. mittels Klebeelektroden). Auch messen wir die körperliche Aktivität der einzelnen Patienten während ihres Klinikalltags.

Für jeden Patienten, der an der Studie teilnimmt, berechnen unsere Sporttherapeuten ein genau auf ihre individuelle Leistungsfähigkeit angepasstes Trainingsprogramm. Der Trainingsfortschritt wird genau dokumentiert und das Trainingspensum entsprechend angepasst. Fragebögen geben Aufschluss über Lebensqualität, Einschränkungen der Atmung und psychischen Aspekten. Federführend für diese Studie ist unsere Sportwissenschaftlerin Inga Heinzelmann.

Lungenfunktion und Lebensqualität durch nächtliche nicht-invasive Beatmung (NIV) verbessern.

Kann eine nächtliche nicht-invasive Beatmung (NIV) bei Patienten mit fortgeschrittener COPD die Lungenfunktion und Lebensqualität klinisch relevant verbessern? Die nicht-invasive Beatmung kann als zusätzliche Therapie-Maßnahme bei der pneumologischen Rehabilitation eingesetzt werden. Unser Chefarzt Dr. Klaus Kenn, unsere Atmungstherapeutin Antje Stegemann und unsere Sportwissenschaftlerin Inga Heinzelmann wollen herausfinden, wie sich die Ausdauerleistungsfähigkeit und die Lebensqualität durch nicht-invasive Beatmung verbessern.

Die nicht-invasive Beatmung erfolgt als Maskenbeatmung entweder mit Druckunterstützung oder frequenzkontrolliert. Falls erforderlich wird die nicht-invasive Beatmung mit einer Sauerstoff-Therapie kombiniert, um eine konstante Sauerstoffsättigung zu erzielen. Wir führen regelmäßige Untersuchungen durch, u.a. messen wir Sauerstoff und Kohlendioxid im Blut in der Nacht mittels Ohrclip und messen den Kalorienverbrauch in der Nacht mittels einer Oberarmmanschette. Mittels Fragebögen erfahren wir, wie die Patienten ihre Lebensqualität einschätzen. Zusätzliche Befragungen erfolgen drei und sechs Monate nach der Rehabilitation in unserer Klinik.

Ihr Ansprechpartner

Inga Heinzelmann

Martina Bönsch / Inga Heinzelmann

Tel.: 08652 93-1630

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