Der Eintritt ist kostenlos!
Das Klinikum Berchtesgadener Land befasst sich im Rahmen der Vortragsreihe "GesundheitsGespräche" mit dem Thema "Künstliche Hüftgelenke". Ausführliche Informationen über neue schonendere Operationstechniken, moderne, knochensparende Hüftgelenks-Implantate und abgestimmte Rehabilitationskonzepte werden im Mittelpunkt des Informationsabends stehen.
Vortragen werden als Gastreferent Dr. Thomas Kanig, Chefarzt im Zentrum für Orthopädie, Orthopädische Chirurgie und Sportorthopädie der Kreisklinik Berchtesgaden, und unser orthopädischer Chefarzt Dr. Volker Lindner.
In der Hüftgelenkschirurgie haben sich in den letzten Jahren minimal-invasive Operationstechniken durchgesetzt, die von Computern unterstützt werden. Somit werden bei der Operation weniger Muskelgruppen durchtrennt, die später wieder befestigt werden müssen. Dies reduziert sowohl den Blutverlust als auch die Schmerzen in den Tagen nach der Operation. Auch sind die Narben deutlich kürzer.
Moderne Titan-Implantate, die mit einer knochenähnlichen Substanz beschichtet sind, lassen sich ohne Zement in den Knochen verankern. Im Vergleich zu früheren Operationstechniken wird viel weniger Knochen weggenommen. Die Hüftpatienten sind bald wieder zu mobilisieren, und die künstlichen Gelenke erhalten schnell eine gute Funktionsfähigkeit.
Ein abgestimmtes Therapiekonzept, das die beiden Kliniken seit Jahren erfolgreich durchführen, erlaubt einen reibungslosen Wechsel in die Reha-Klinik: Die physiotherapeutischen Übungen werden ohne Pause fortgesetzt. Eventuellen Problemen wird vorgebeugt, indem die Orthopäden unseres Klinikums gemeinsame Visiten mit den Akutmedizinern im Kreiskrankenhaus durchführen und somit die Patienten mit künstlichen Hüftgelenken bereits kennen, bevor diese zur Rehabilitation kommen.
3. März 2010
Klinikum Berchtesgadener Land, Raum Watzmann, Erdgeschoss
Der Eintritt ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
In unseren GesundheitsGesprächen erklären Experten in leicht verständlicher Form bestimmte Krankheitsbilder und deren Behandlungsformen. Im Anschluss an die Vorträge der Referenten haben die Besucher und Interessenten Gelegenheit, ihre Fragen zum Thema an die Fachleute zu richten.