Chefarzt Dr. Klaus Kenn zum Professor ernannt.

Unsere Klinik ist Forschungsinstitution der Uni Marburg.

Prof. Dr. Klaus Kenn forscht für die Philipps-Universität Marburg.

Prof. Dr. Klaus Kenn forscht für die Philipps-Universität Marburg.

Die Philipps-Universität Marburg hat Dr. Klaus Kenn, den Chefarzt unseres Fachzentrums für Pneumologie, zum Professor für „Pneumologische Rehabilitation“ berufen. Diese neu geschaffene W3-Professur entspricht einem universitären Lehrstuhl und umfasst das Forschungsgebiet, in dem Prof. Dr. Kenn bereits seit Jahren durch wissenschaftliche Studien zu Rehabilitationserfolgen – auch bei seltenen Lungenerkrankungen sowie vor und nach Lungentransplantationen – in der Fachwelt auf sich aufmerksam gemacht hat.

 

Fachzentrum mit universitärem Charakter.

Die Universität Marburg ist eins der fünf Deutschen Lungenzentren (DLZ). Unter anderem auf Initiative des dortigen Ordinarius für Pneumologie, Prof. Dr. Claus Franz Vogelmeier, hat die renommierte Universität der pneumologischen Rehabilitation den Stellenwert eingeräumt, für den unser Chefarzt jahrelang gekämpft hatte. Prof. Dr. Klaus Kenn, der sich aufgrund seiner intensiven Forschungsarbeit und den zahlreichen hochrangigen wissenschaftlichen Publikationen für diese Stelle qualifizieren konnte, arbeitet aber weiterhin für unsere Klinik. Die vielfältigen Studien, die ohnehin schon in unserem pneumologischen Fachzentrum laufen, werden jetzt unter der „neuen Marke Universität Marburg“ weiter geführt.

 

Wissenschaftliche Kooperation - national und auch international.

Drei wissenschaftliche Preise erhielten Prof. Dr. Klaus Kenn (links) und sein Wissenschaftsteam beim amerikanischen Pneumologenkongress.

Drei wissenschaftliche Preise erhielten Prof. Dr. Klaus Kenn (links) und sein Wissenschaftsteam beim amerikanischen Pneumologenkongress.

Vor 18 Jahren wurde das Fachzentrum für Pneumologie im damaligen Klinikum Berchtesgadener Land eröffnet, anfangs mit einigen wenigen Patienten. Um auf neu entwickelte Behandlungskonzepte aufmerksam zu machen, präsentierte Dr. Klaus Kenn zunächst allein, später dann mit seinem Wissenschaftsteam die Forschungsergebnisse bei Kongressen, gewann immer mehr nationale, aber inzwischen auch internationale wissenschaftliche Kooperationspartner unter anderem der Universität Maastricht (NL) und der belgischen Uni Leuven – und auch mehrere namhafte Forschungspreise.

 

Zahlreiche Doktorarbeiten, die in unserer Klinik entstehen.

Die Kooperation mit der Philipps-Universität in Marburg stand stets über allen anderen, denn viele Medizin-, aber auch Psychologie-Studenten erarbeiteten schon seit Jahren Ergebnisse für Doktorarbeiten in unserem pneumologischen Fachzentrum. Dass Prof. Kenn als Angestellter des Landes Hessen seine Forschung und Patientenbehandlung in der bayerischen Klinik weiterführen darf, stellt eine außergewöhnliche Konstellation dar, die den Forschungsprojekten in unserer Klinik zusätzliche Aufmerksamkeit bringen wird. Der permanente Austausch mit nationalen und internationalen Wissenschaftlern wird den hohen Qualitätsstandard der Therapiekonzepte in unserer Klinik stets auf dem neuesten Stand der Forschung halten, zu der wir als Klinik mit zahlreichen Studien - zu nicht-medikamentösen Therapien in der Rehabilitation von Lungen- und Atemwegserkrankungen - selbst nachhaltig beitragen.