Posttraumatische Belastungsstörungen PTBS

Zum Störungsbild Posttraumatische Belastungsstörung PTBS

Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) sind mit starken gesundheitlichen Folgen verbunden

Posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) sind mit starken gesundheitlichen Folgen verbunden

Menschen erleben im Laufe ihres Lebens eine Vielzahl belastender Ereignisse, die erhebliche Anpassungsleistungen erfordern. Gehen diese Ereignisse mit Bedrohungen des Lebens, schweren Verletzungen, körperlicher und/oder sexueller Gewalt einher, können Betroffene über lange Zeit unter den psychosomatischen Folgen leiden. Zwischen 35% und 81% der Menschen erleben derartige Ereignisse, die mit Gefühlen der Furcht, Hilflosigkeit oder Entsetzen einhergehen, im Laufe ihres Lebens wenigsten einmal, Männer häufiger als Frauen. Unter den Folgen wiederum leiden Frauen häufiger als Männer. Eine Folge traumatischer Erfahrungen kann die sog. Posttraumatische Belastungsstörung PTBS sein.

Geschichte und Häufigkeit der PTBS

Dieses Störungsbild ist eigentlich seit langem bekannt; die Diagnose hat jedoch erst mit Beginn der 80iger Jahre Eingang in die Diagnosesysteme für psychiatrische Störungen gefunden. Symptome einer Posttraumatischen Belastungsstörung treten bei 1%-38% der Menschen auf, u.a. abhängig davon, welche traumatische Ereignisse erlebt wurden. Während bei der akuten Belastungsreaktion, die relativ rasch nach einem besonders stressendem Ereignis beginnt und innerhalb kurzer Zeit abklingt, bestehen die Symptome der PTBS meist über mehrere Monate, zeitweilig sogar Jahre. In ca. 15% aller Fälle können sie auch erst lange nach belastenden Ereignissen auftreten.

Symptome und Folgen der PTBS

Die Symptome der PTBS zeigen sich u.a. in wiederkehrenden, sich aufdrängenden und nicht willentlich beeinflussbaren Wiedererinnerungen, z.B. in Form von Gedanken, Bildern oder Alpträumen, in starken Gefühlen, die als so belastend erlebt werden, dass die Betroffenen all das versuchen zu vermeiden, was derartige Emotionen auslösen kann und in vermehrter körperlicher Aktivierung, welche sich in Schlafstörungen, vermehrter Wachsamkeit, Schreckhaftigkeit oder Reizbarkeit äußert. Für viele Betroffene ist dadurch das Alltagsleben, der Kontakt zu Mitmenschen oder die beruflichen Funktionen deutlich eingeschränkt.

PTBS sind keine Krankheit

Diese Traumafolgestörungen sind keine Krankheit, sondern eine verstehbare Reaktionen auf schwere, besonders belastende Erfahrungen. Während auf der einen Seite unser Körper uns deutlich macht, dass wir „noch etwas zu erledigen haben“, fühlen wir uns auf der anderen Seite davon bedroht, belastet und suchen Abstand zu dem, was wir erlebt haben. Jedoch führt dieser verständliche Wunsch dazu, dass das bisherige Leiden sich nicht verändert, sondern in vielen Fällen zunehmend verschlimmern kann.

Abteilung für Psychotraumatologie

Die Schön Klinik Bad Bramstedt behandelt seit vielen Jahren Patienten und Patientinnen mit einer PTBS. Seit April 2006 verfügt unsere Klinik über einen eigenen Schwerpunkt für Psychotraumatologie mit 8-10 Behandlungsplätzen. Wir möchten Ihnen an dieser Stelle das Behandlungskonzept gerne vorstellen.

Posttraumatische Belastungsstörungen. Allgemeine Informationen

Unter Medizin Online informieren wir Sie ausführlich zu Details des Störungsbilds (Krankheit, Symptome, Ursachen, etc.).

Therapie bei posttraumatischen Belastungsstörungen: Erfahrungen eines Patienten

Der Qualitätsbericht der Schön Klinik - 180 Seiten Fakten und Reportagen

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Christoph S. hat viel mitgemacht in seinem Leben. Irgendwann ging es nicht mehr. Zu viele Bilder haben sich in seine Seele gebrannt. Was folgte, waren mehrere Wochen stationärer Aufenthalt in der Schön Klinik Bad Bramstedt. Lesen Sie im aktuellen Qualitätsbericht von seinen Erfahrungen.

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