Schwerpunkt Ängste, Zwänge, Trauma.

Ängste, Zwänge und Traumatafolgestörungen: Komplexe Störungsbilder, die wir individuell behandeln.

Die Schön Klinik Bad Bramstedt hat sich auf die Behandlung von Angst- und Zwangserkrankungen sowie die Traumatherapie spezialisiert. Entsprechend vielfältig ist unser Therapieangebot. Aus den Therapien wird zu Beginn Ihres Aufenthaltes gemeinsam mit Ihrem Bezugstherapeuten ein individueller Behandlungsplan zusammengestellt. Die Kombination aus Einzel- und Gruppentherapie erfolgt somit nicht nach Schema F, sondern berücksichtigt die persönliche Krankengeschichte. Die Ergebnisse, die wir mit diesem Therapiekonzept erzielen können, werden wissenschaftlich begleitet. So wissen wir: Auch wenn die Zwangserkrankungen unserer Patienten vor der Behandlung meist stark ausgeprägt waren – bei Entlassung können die meisten ihre Zwänge soweit reduzieren, dass sie ihren Alltag wieder bewältigen. Und auch Patienten, deren Leben vor dem Aufenthalt durch die Ängste bestimmt war, verlassen die Klinik mit einer deutlich gesteigerten Lebensqualität.

 

Ängste: Behandlung für Krankenhaus- und Rehapatienten.

Wir behandeln Angststörungspatienten sowohl im Rahmen einer Krankenhaus-Behandlung als auch im Rahmen einer Rehabilitations-Behandlung. Die Konzepte umfassen unterschiedliche Bausteine, gleichen sich jedoch in den Grundzügen.

 

Ein erster Überblick über das Fachgebiet.

Anzahl der Mitarbeiter
~ 170
Mitarbeiter
Aufenthaltsdauer
6 - 8
Aufenthalt
Fallzahlen im Jahr 2012
Schön Klinik Bad Bramstedt
~ 360
Schön Klinik Gesamt
~ 1.200

Mitarbeiter: Ärzte, Therapeuten, Pflegekräfte der relevanten Fachbereiche, die sich um Sie kümmern // Aufenthalt: in Wochen, variiert je nach Erkrankung, Quelle: interne Auswertung // Fälle 2015: Anzahl der medizinischen Behandlungen aller relevanten Fachbereiche

Wir behandeln u.a. folgende Erkrankungen:

  • Panikstörung mit oder ohne Agoraphobie (Angst vor öffentlichen Plätzen oder bestimmten Orten)
  • Klaustrophobie (Platzangst)
  • Soziale Ängste
  • Körperbezogene Ängste (Hypochondrie)
  • Zwänge (Waschzwang, Kontrollzwang, Zwangsgedanken, Ordnungszwang etc.)
  • Posttraumatische Belastungsstörungen und Traumafolgestörungen nach einmaligen traumatischen Ereignissen (z. B. nach einem schweren Verkehrsunfall, Überfall oder Vergewaltigung) oder länger andauernden Traumatisierungen (z. B. als Folge häuslicher Gewalt oder sexuellen Missbrauchs)
 

Alltagsnah und klinikfern – unsere Strategie.

Wir behandeln Ängste und Zwänge nach einem verhaltensmedizinischen Ansatz. Ziel der Therapie ist eine deutliche Linderung der Beschwerden, so dass die Lebensqualität wieder steigt. In diesem Zusammenhang sind neben dem Angebot der Einzel- und Gruppentherapie Expositionen ein wichtiger Teil unseres Behandlungskonzeptes: Während einer Exposition stellen Sie sich Ihren individuellen angst- oder zwangsauslösenden Situationen. Um Ihnen die größtmögliche Sicherheit zu geben, dass die gelernten Angstbewältigungsstrategien auch im Alltag funktionieren, planen wir die Durchführung der Expositionen in der realen Lebenssituation vor Ort, in der jeweils die größten Einschränkungen erlebt wurden. So suchen wir beispielsweise gemeinsam mit Ihnen Parkhäuser oder Marktplätze auf, besteigen Türme, gehen in Kaufhäuser und Fahrstühle oder fahren U-Bahn. Bei Bedarf führen wir die Exposition auch in Ihrem häuslichen Umfeld durch. Zu Beginn werden die Expositionen meist in Begleitung des Therapeuten durchgeführt, mittelfristig geht es jedoch darum, dass Sie sich alleine, also gänzlich unbegleitet, in die angst- bzw. zwangsauslösende Situation begeben können.