Forschung & Lehre.

Unser oberstes Ziel ist es, unsere Patienten ausnahmslos mit den effektivsten Methoden zu behandeln. Aus diesem Grund arbeiten wir eng zusammen mit international führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der Therapie psychischer und psychosomatischer Erkrankungen.

 

Um die wissenschaftliche Qualität unseres Behandlungsangebots weiter zu optimieren, haben die Schön Kliniken einen Lehrstuhl für Psychotherapieforschung an der Philipps-Universität Marburg gestiftet. Von Mai 2009 bis Dezember 2013 hatte Prof. Dr. Matthias Berking ein international ausgewiesener Therapieforscher den Ruf auf diesen Lehrstuhl angenommen und durchgeführt. Seit Januar 2014 wird die Zusammenarbeit unter der Leitung von Prof. Dr. Winfried Rief und Dr. David Ebert an der Philipps-Universität Marburg fortgesetzt und an einer Reihe innovativer Forschungsprojekte gearbeitet. Seit Mai 2016 hat Prof. Dr. Eva-Lotta Brakemeier die Stiftungsprofessur inne. 

 

Folgende Forschungsvorhaben werden aktuell durchgeführt

  • Identifikation von Schlüsselkompetenzen, die für die körperliche und psychische Gesundheit besonders wichtig sind (in Kooperation mit Prof. Rief, Universität Marburg).
  • Klärung der Frage, welche emotionalen Kompetenzen bei welchen Störungsbildern besonders gefördert werden sollten.
  • Entwicklung von Diagnostischen Verfahren, mit denen sich emotionale Kompetenzen möglichst valide erfassen lassen.
  • Entwicklungen von gezielten Therapiemaßnahmen zur Förderung von emotionalen besonders relevanten emotionalen Kompetenzen (z.B. TEK-Programm nach Berking 2007 [MB1]).

 

Folgende Forschungsvorhaben befinden sich aktuell in Vorbereitung

  • Entwicklung von spezifischen Maßnahmen zur langfristigen Stabilisierung der Erfolge stationärer Depressionstherapien.

  • Entwicklung von Interventionen, mit denen Patienten beim Transfer der stationären Behandlungserfolge unterstützt werden können.

  • Evaluation von Biofeedback als zusätzliche Interventionsmaßnahme in der Behandlung des chronischen Tinnitus.

 

Langfristig werden darüber hinaus folgende Forschungsvorhaben angestrebt

  • Klärung der Fragestellung, welche der aktuell verfügbaren psychotherapeutischen Ansätze in der Behandlung depressiver Störungen besonders wirksam sind (Multizentrische Studie)
  • Entwicklung von spezifischen Interventionen, mit denen Patienten mit Kindern darin unterstützt werden können, wie sie gemeinsam mit ihren Kindern die krankheitsbedingten Belastungen optimal bewältigen können.
 

Zahlreiche Doktorarbeiten und Publikationen

Die Ergebnisse unserer wissenschaftlichen Studien präsentieren wir regelmäßig auf nationalen und internationalen Kongressen sowie in eigenen Doktorarbeiten, wissenschaftlichen Zeitschriften und Habilitationsschriften. Unsere Ärzte und Therapeuten stellen sich dabei der Herausforderung, sich durch wissenschaftliche Arbeit weiter zu qualifizieren.