Behandlung & Therapie.

Maßgeschneiderte Behandlungspläne für jeden Patienten.

In Expositionen stellen Sie sich erfolgreich Ihren Ängsten.

In Expositionen stellen Sie sich erfolgreich Ihren Ängsten.

Bevor unsere Experten Ihren Behandlungsplan erstellen, schauen sie genau hin. Diese gründliche Anamnese ist notwendig, um die genauen Symptome und ihre Ursachen ausfindig zu machen und so ein profundes für Ihre persönlichen Probleme zu entwickeln. Aus einem umfangreichen Therapiespektrum wählt Ihr Bezugstherapeut dann gemeinsam mit Ihnen die einzelnen Bausteine für Ihren optimalen Behandlungsplan aus. Die in Einzel- und Gruppentherapiesitzungen ablaufende Behandlung folgt dabei modernen verhaltenstherapeutischen Konzepten, deren Wirksamkeit vielfach nachgewiesen wurde.

Eine wichtige Voraussetzung für die Wirksamkeit jedes Therapieschrittes ist dabei Ihre aktive Mitarbeit sowie Ihr Vertrauen zu unseren Mitarbeitern.

 

Unser Therapiekonzept.

Ängsten und Zwängen mit Vertrauen, Mut und Entspannung begegnen.

Das kontrollierte Auseinandersetzen mit seinen Ängsten oder Zwängen fördert das Selbstvertrauen.

Das kontrollierte Auseinandersetzen mit seinen Ängsten oder Zwängen fördert das Selbstvertrauen.

Übermäßige Angst und zwanghaftes Verhalten können nur dann überwunden werden, wenn man sie ganz genau anschaut sowie ihren Ursprung oder ihre Funktion erkennt. Diese gründliche Anamnese ist notwendig, um die genauen Symptome und ihre Ursachen ausfindig zu machen und so ein profundes Verständnis für Ihre persönlichen Probleme zu entwickeln. Schließlich müssen Sie persönlich die Erfahrung machen, dass Sie Ihre Gefühle aushalten können und die die befürchteten Konsequenzen gar nicht eintreten. Daher ist das Expositionstraining ein zentraler Teil unserer Therapie. Hier stellen Sie sich Ihren Ängsten und Zwängen in einer vorbereiteten und therapeutisch begleiteten,  kontrollierten Konfrontation. So trainieren Sie Mut und schöpfen wieder Selbsvertrauen zu sich selbst. Ihr vielleicht schon verloren geglaubte Sicherheitsgefühl können wir durch dieses Training enorm stärken.

Probleme identifizieren und persönliche Stärken nutzen.

Im geschützten Rahmen unserer Klinik helfen wir Ihnen begleitend zu verstehen, woher Ihre Ängste oder Zwänge kommen und wie sie entstehen. Im intensiven Dialog erarbeiten wir dann gemeinsam mit Ihnen ein individuelles Störungsmodell Ihrer Angst- oder Zwangsproblematik um verursachende und auslösende Faktoren zu identifizieren und zu bearbeiten. So können wir außerdem persönliche Stärken und Ressourcen aufspüren, die sich später in der Behandlung nutzen lassen. Wenn wir gemeinsam  mit Ihnen Techniken und Strategien erarbeiten, die Ihnen helfen, Ihre Angst- oder Zwangssymptome zu überwinden.

Schließlich lernen unsere Patienten mit Hilfe von Entspannungs- und Achtsamkeitstechniken, Anspannung oder Stress frühzeitig bewusst wahrzunehmen und diesen Faktoren aktiv entgegenzuwirken.

 

Einzeln oder in der Gruppe? Wir nutzen die Vorteile beider Möglichkeiten.

Sie sind nicht allein! In der Gruppentherapie treffen Sie Leidensgenossen.

Sie sind nicht allein! In der Gruppentherapie treffen Sie Leidensgenossen.

Während der Behandlung nutzen wir die Vorteile sowohl von Einzel- als auch von Gruppensitzungen. Im geschützten und vertrauten Raum einer Einzeltherapiesitzung können Sie so auch sehr persönliche und belastende Themen mit Ihrem Therapeuten bearbeiten, zu deren Ansprache Sie in der Gruppe vielleicht (noch) nicht bereit sind. Gleichzeitig ist gerade für Angst- und Zwangspatienten die Gruppentherapie besonders wichtig. Hier erfahren Sie von anderen Betroffenen, wie es ihnen mit der Therapie geht, welche Fortschritte sie schon gemacht haben und erkennen, dass Sie mit Ihrem Problem nicht alleine sind und viel Wissenswertes über die Störungen generell.. Erfahrungen in einer Schicksalsgemeinschaft zu teilen, kann äußerst entlastend und stärkend sein und führt oft zu neuen hilfreichen Lösungsmöglichkeiten.

 

Die Angst aus eigener Kraft überwinden.

Nicht wenige Patienten versuchen, bevor sie zur Behandlung in unsere Klinik kommen, ihre Ängste und Zwänge mit Beruhigungsmitteln oder Alkohol zu dämpfen und hierdurch auszuhalten. Eine kurzfristige Entlastung wird dabei jedoch mit dem Risiko und den Folgen einer Alkohol- oder Medikamentenabhängigkeit erkauft. Akuter Alkohol- Drogen- und Tablettenmissbrauch oder entsprechende Abhängigkeiten gehören nicht zu unserem Behandlungsspektrum und sollte in Spezialkliniken behandelt werden. Gleichwohl bieten wir  Ihnen daher die Möglichkeit, dieses Thema anzusprechen und sich von suchterzeugenden Substanzen nachhaltig zu trennen. Im Rahmen Ihrer Therapie lernen Sie ohne diese vermeintlichen „Helfer“ zurechtzukommen. Sie können Ihre Ängste und Zwänge auch allein aus eigener Kraft überwinden.

 

Zurück zu Hause: Gut vorbereitet für den Alltag.

Jeder Patient erhält seinen "Notfallkoffer" mit Gegenständen, die ihm helfen, die Situation zu meistern.

Jeder Patient erhält seinen "Notfallkoffer" mit Gegenständen, die ihm helfen, die Situation zu meistern.

Unsere Therapie ist auf größtmögliche Nachhaltigkeit ausgelegt. Entsprechend bereiten wir Sie umfassend auf die Zeit nach dem Klinikaufenthalt, zurück zu Hause vor. So sind die wichtigsten Informationen, Techniken und Übungen, die Sie bei uns zur Angst- oder Zwangsbewältigung erlernen, auf Informationsbögen festgehalten, die wir Ihnen in einem sogenannten Notfallkoffer mit nach Hause geben.

"Notfallkoffer" für zu Hause.

Während der Therapie wird gemeinsam ein sogenannter individueller Notfallkoffer mit Strategien und Techniken erarbeitet, die sie bei Krisen einsetzen können. Das können bestimmte persönliche Ruhesignale sein, persönliche Kontakte zu Bezugspersonen, Rituale, Gegenstände usw. Auf diese Art und Weise behandeln wir mit Hilfe eines jeweils individuellen Therapieplans erfolgreich  jede Form von Angst- und Zwangserkrankungen behandeln.

 

Unsere medizinisch-therapeutischen Leistungen im Überblick:

Diagnostik:

  • Ausführliche Anamnese zur gezielten und genauen Erhebung der Krankengeschichte und Symptomatik und sorgfältige Abklärung von weiteren psychosomatischen Begleiterkrankungen (z. B. Depression, Schlafstörungen, Sucht und Persönlichkeitsstörungen)
  • Einsatz spezifischer, wissenschaftlich überprüfter Fragebogen und ggfs. strukturierte Interviews zur erweiterten psychologischen Diagnostik
  • Computergestützte Psychodiagnostik zur Qualitätssicherung der therapeutischen Arbeit und zur Optimierung des Therapieerfolgs
  • Umfassende fachärztliche Untersuchung zur Abklärung körperlicher Ursachen oder Begleiterkrankungen

Therapie:

  • Verhaltenstherapie: Umfassendes Spektrum verhaltenstherapeutischer Verfahren in Einzel- und Gruppentherapie mit festem medizinischem und psychologischem Bezugstherapeuten
    • Allgemeine Psychotherapie in halboffener Gruppe
    • Angst- und Zwangs-Bewältigungs-Training (Expositionen) in Gruppen- oder Einzeltherapiesitzungen auch außerhalb der Klinik
    • Störungsspezifische Psychotherapie in Indikativgruppen mit fester Patientenzusammensetzung (z. B. Achtsamkeit bei Depression, Angst und Stress, Angstbewältigungs-Therapiegruppe, Zwangsbewältigungs-Therapiegruppe, Sozial-Phobie-Gruppe, Gruppentherapie für Soziale Kompetenz etc.)
  • Weitere Therapieformen:
    • Sport- und Bewegungstherapie (z. B. Körperbezogenes Achtsamkeitstraining, Atemtherapie bei Schlafstörungen, Schwimmkurs/Angstbewältigung im Wasser)
    • Kunst- und Gestaltungstherapie
    • Entspannungstechniken: Progressive Muskelentspannung, autogenes Training, Biofeedback
    • Physiotherapeutische Techniken (Manuelle Therapie, Reflektorische Atemtherapie)
    • Physikalische Therapie (Massagen, Elektrotherapie, Medizinische Bäder)
    • Ergotherapie
    • Medikamentöse Therapie