GesundheitsGespräch in der Schön Klinik Starnberger See
„Ich kann nicht mehr!“ Immer mehr Menschen vom Fußballprofi bis hin zum Fernsehkoch bekennen sich heute offen zum Burnout. Im Rahmen der „GesundheitsGespräche“ der Schön Klinik Starnberger See geht es am Mittwoch, 15. Februar, ab 18.30 Uhr um die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Burnout. Experte ist Stephen A. Aita, Chefarzt der Abteilung Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Schön Klinik Starnberger See.
Müde und ausgebrannt - Burnout-Symptome erkennen
Leer, ausgebrannt und kraftlos – typische Anzeichen des Burnout-Syndroms. Häufig trifft es vor allem soziale Berufe, Manager, Schichtarbeiter aber auch Hausfrauen in Stresssituationen. Burnout entsteht nicht plötzlich, sondern entwickelt sich meist über einen längeren Zeitraum. Dabei spielen starke Belastungen und lang andauernder Stress in Beruf und Familie eine Rolle. „Die Menschen sind oft hochmotiviert, haben hohe Ansprüche an ihre Arbeit und sehen ihre eigene Leistung kritisch,“ erklärt Chefarzt Aita. Hinzu kommt ein hohes Bedürfnis nach Anerkennung. Hohe Arbeitsbelastung, Zeit- und Termindruck und Existenzängste können das Erkrankungsrisiko ebenfalls erhöhen. „Burnout-Betroffene achten nicht genug auf sich und gönnen sich keine Ruhephasen,“ betont Aita. Schließlich kommt es zu körperlichen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schlafstörungen, Übelkeit oder Herzklopfen. Oft folgen psychosomatische Erkrankungen wie Ängste, Reizbarkeit oder Depressionen
Um einen Burnout zu vermeiden, ist es wichtig, die Warnsignale des Körpers rechtzeitig wahrzunehmen und gegen zu steuern. Wie sieht die Behandlungsstrategie gegen Burnout in der Schön Klinik Starnberger See aus? Welche Therapien werden angeboten? Wie lernen Betroffene mit Belastungssituationen besser umzugehen? Diese und weitere Themen erläutert Chefarzt Aita in seinem Vortrag.
Die medizinischen Schwerpunkte der Ärzte in unserem Krankenhaus sind u.a.
Das Krankenhaus am Starnberger See wurde in seiner heutigen Form 1980 gegründet und im Jahr 2003 von der Schön Klinik übernommen. Noch unter dem alten Namen Argirov Klinik Starnberger See weitergeführt wurde das Krankenhaus im Jahr 2010 in Schön Klinik Starnberger See umbenannt. Die Schwerpunkte des Krankenhauses im Süden von München liegen in der Inneren Medizin (Schwerpunkte Kardiologie, Gastroenterologie und Intensivmedizin), der Hämatologie und Onkologie und der Psychosomatik. Eine radiologische Praxis sowie eine Kooperation mit einer Dialyseeinrichtung an der Klinik ergänzen das Leistungsspektrum.
Das Krankenhaus verfügt über 117 Betten und behandelt pro Jahr mehr als 3500 Patienten. Das Krankenhaus bietet neben medizinischen Großgeräten auch ein eigenes Herzkatheterlabor sowie eine Einheit zur autologen Blutstammzelltransplantation.