Rehastationen. Schritt für Schritt weitergehen

Umfassende rehabilitative Therapien

Ist der Patient nach einem Akutereignis wie zum Beispiel einem Schlaganfall, der Akutversorgung und der Frührehabilitation so stabil, dass er in die Phase der Rehabilitation eintreten kann, gilt es umfassende rehabilitative Therapien zu absolvieren. Also Therapien aus der Pflege-, Ergo-, Physio- und Sprach-/Schlucktherapie sowie der Neuropsychologie.

 

Besonderheiten der allgemeinen Rehastationen

Besteht seit
1994 (Bau der Klinik)
Besteht seit 1994 (Bau der Klinik)

Das A und O in der neurologischen Rehabilitation ist die Teamarbeit

Der Patient und seine Ziele - im Mittelpunkt nicht nur der interdisziplinären Patientenkonferenzen

Der Patient und seine Ziele - im Mittelpunkt nicht nur der interdisziplinären Patientenkonferenzen

Frühzeitig legen wir mit unseren Patienten Ziele fest, die sie erreichen wollen. Darauf richten wir die Schwerpunkte der Therapien aus, die wir in interdisziplinärer Zusammenarbeit gemeinsam mit den Patienten realisieren.

Wichtig hierfür sind die wöchentlichen Teamkonferenzen und die zumeist einmaligen Patientenkonferenzen, an denen Vertreter aller Therapeuten, die Pflege, Ärzte und Sozialarbeiter teilnehmen.
 

 

Gemeinsam mit den Patienten Ziele erreichen

Welche Therapien sind in dieser Phase der Rehabilitation besondere Schwerpunkte?

 

  • Die interdisziplinären Gruppen, weil dort auch ein alltagsorientiertes Training erfolgt, in dem die Patienten, z.B. mit einer Aphasie, lernen sich wieder außerhalb der Klinik ( z.B. in einem Cafe) verständlich zu machen.
  • Die Selbsthilfetherapie, weil dort die Eigenständigkeit bei der Morgentoilette (Waschen, Duschen, An- und Ausziehen) trainiert wird und die Patienten Stück für Stück ihr Eigenständigkeit und somit Privatsphäre zurückerlangen.
  • Das umfangreiche Therapieangebot der Lokomotionstherapie, wie z.B. Laufband, Lokomat, Laufkatze, weil dort die Patienten lernen, wieder auf den eigenen Beinen zu stehen und zu gehen
  • Die Erigotherapie, weil dort zumeist schwer betroffene Patienten wacher werden und lernen können, wieder Kontakt zur Außenwelt aufzunehmen.
 

Rehastationen in Bildern

 

 
 

Besuchszeiten Reha-Stationen
Zwischen 15 und 19 Uhr können Sie gerne Ihre Angehörigen besuchen. Wir bitten Sie jedoch, auf Behandlungen und Untersuchungen Rücksicht zu nehmen.
Besuchszeiten Reha-Stationen Zwischen 15 und 19 Uhr können Sie gerne Ihre Angehörigen besuchen. Wir bitten Sie jedoch, auf Behandlungen und Untersuchungen Rücksicht zu nehmen.

Aktuelle Forschungsergebnisse

Als Pioniere der Neurorehabilitation ist unser Ziel, unsere oft schwer betroffenen Patienten optimal zu versorgen und durch wissenschaftliche Forschung auch zum Fortschritt bei  Behandlungsmethoden beizutragen. Alle unseren Studien wurden von einer unabhängigen Ethikkommission zustimmend bewertet. Eine Auswahl der wichtigsten wissenschaftlichen Studien in der allgemeinen Rehabilitation:

 

Studien im Bereich Rehabilitation der Motorik durch Geräte- & Roboterunterstützung

Titel Status Ziel Charakteristika & Partner
IFB läuft seit 2011 Wie wirksam und zuverlässig sind bei Schlaganfallpatienten mit Neglect und Pusher-Syndrom die verschiedene Therapieoptionen Physiotherapie, Gangtraining mit dem Lokomat®, Spacecurl und galvanische vestibuläre Stimulation? randomisiert, kontrolliert
IFB- LMU Zentrum für Schwindel, München
Wii-Studie läuft seit 2011 Wie wirksam für das Gleichgewichtstraining von Patienten nach einem Schlaganfall sind neuartige Methode der Physiotherapie mit Spielkonsole Nintendo Wii im Vergleich zu klassischen Methoden? monozentrisch, randomisiert, kontrolliert
RehaMove laufend Wie wirksam ist die funktionelle Elektrostimulation zur Unterstützung des Radfahrens bei teilgelähmten Patienten? einfachblind, randomisiert, kontrolliert
Magnetstimulation laufend Ist die repetetive periphere Magnetstimulation bei Patienten mit Hemiparese nach Schlaganfall wirksam? monozentrisch, randomisiert, kontrolliert
MIMICS abgeschlossen Können visuelle und akustische Hilfsmittel die Trainingseffekte Roboter-gestützer Therapiegeräte (z.B. Lokomat®) verbessern? multizentrisches EU-Projekt
ETH Zürich
Titel IFB Status läuft seit 2011 Ziel Wie wirksam und zuverlässig sind bei Schlaganfallpatienten mit Neglect und Pusher-Syndrom die verschiedene Therapieoptionen Physiotherapie, Gangtraining mit dem Lokomat®, Spacecurl und galvanische vestibuläre Stimulation? Charakteristika & Partner randomisiert, kontrolliert
IFB- LMU Zentrum für Schwindel, München
Titel Wii-Studie Status läuft seit 2011 Ziel Wie wirksam für das Gleichgewichtstraining von Patienten nach einem Schlaganfall sind neuartige Methode der Physiotherapie mit Spielkonsole Nintendo Wii im Vergleich zu klassischen Methoden? Charakteristika & Partner monozentrisch, randomisiert, kontrolliert
Titel RehaMove Status laufend Ziel Wie wirksam ist die funktionelle Elektrostimulation zur Unterstützung des Radfahrens bei teilgelähmten Patienten? Charakteristika & Partner einfachblind, randomisiert, kontrolliert
Titel Magnetstimulation Status laufend Ziel Ist die repetetive periphere Magnetstimulation bei Patienten mit Hemiparese nach Schlaganfall wirksam? Charakteristika & Partner monozentrisch, randomisiert, kontrolliert
Titel MIMICS Status abgeschlossen Ziel Können visuelle und akustische Hilfsmittel die Trainingseffekte Roboter-gestützer Therapiegeräte (z.B. Lokomat®) verbessern? Charakteristika & Partner multizentrisches EU-Projekt
ETH Zürich

 
 

Studien im Bereich Neuroendokrinologie

Titel Status Ziel/Ergebnis Charakteristika & Partner
Wachtumshormon- und Gonadotropindefizienz nach Hirnschädigung laufend Wie effektiv ist die Hormongabe auf Gehirnfunktion, Lebensqualität und Körperzusammensetzung von Patienten mit Störungen der Hormonproduktion durch eine Hirnschädigung? multizentrisch, teilweise doppelbind/offen, prospektiv, randomisert, national
Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München
Hypophyeninsuffizienz nach SHT/SAB 2006 - 2009 abgeschlossen Wie häufig und in welchem Umfang kommt es nach einer Hirnverletzung zu Störungen des Hormonhaushaltes? monozentrisch, offen, prospektiv, national
Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München
Titel Wachtumshormon- und Gonadotropindefizienz nach Hirnschädigung Status laufend Ziel/Ergebnis Wie effektiv ist die Hormongabe auf Gehirnfunktion, Lebensqualität und Körperzusammensetzung von Patienten mit Störungen der Hormonproduktion durch eine Hirnschädigung? Charakteristika & Partner multizentrisch, teilweise doppelbind/offen, prospektiv, randomisert, national
Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München
Titel Hypophyeninsuffizienz nach SHT/SAB 2006 - 2009 Status abgeschlossen Ziel/Ergebnis Wie häufig und in welchem Umfang kommt es nach einer Hirnverletzung zu Störungen des Hormonhaushaltes? Charakteristika & Partner monozentrisch, offen, prospektiv, national
Max-Planck-Institut für Psychiatrie, München

Studien im Bereich Pharmakologische Unterstützung der Neurorehabilitation

Titel Status Ziel/Ergebnis Charakteristika & Partner
BEST abgeschlossen Wirksamkeit einer Botulinumtoxin-Behandlung bei Patienten mit Spastik europäische & kanadische, doppelblinde Studie
Titel BEST Status abgeschlossen Ziel/Ergebnis Wirksamkeit einer Botulinumtoxin-Behandlung bei Patienten mit Spastik Charakteristika & Partner europäische & kanadische, doppelblinde Studie

Studien im Bereich Neuropsychologie

Titel Status Ziel/Ergebnis Charakteristika & Partner
Vestibuläre Rehabilitation räumlicher Störungen und des Neglects laufend Das Ziel ist die Entwicklung einer Behandlung zur Unterstützung der etablierten Therapie zur Besserung des Neglect/ Vernachlässigungssyndroms nach Schlaganfall durch Gleichstromstimulation Neurologische Klinik der Ludwig-Maximilan-Universität München
Studie zur Kompensation von Gesichtsfeldausfällen laufend Welche sind die Einflüsse auf die Kompensation eines Gesichtsfeldausfalls z.B. nach Schlaganfall unter Berücksichtigung kognitiver und psychologischer Faktoren? Goethe-Universitäts Frankfurt a.Main
Titel Vestibuläre Rehabilitation räumlicher Störungen und des Neglects Status laufend Ziel/Ergebnis Das Ziel ist die Entwicklung einer Behandlung zur Unterstützung der etablierten Therapie zur Besserung des Neglect/ Vernachlässigungssyndroms nach Schlaganfall durch Gleichstromstimulation Charakteristika & Partner Neurologische Klinik der Ludwig-Maximilan-Universität München
Titel Studie zur Kompensation von Gesichtsfeldausfällen Status laufend Ziel/Ergebnis Welche sind die Einflüsse auf die Kompensation eines Gesichtsfeldausfalls z.B. nach Schlaganfall unter Berücksichtigung kognitiver und psychologischer Faktoren? Charakteristika & Partner Goethe-Universitäts Frankfurt a.Main