In der Schön Klinik Starnberger See wird ein umfassendes Behandlungsspektrum neben der konventionellen Chemotherapie angeboten, das innovative Verfahren wie Stammzelltransplantation und Hyperthermie einschließt. Im Rahmen der Tumordiagnostik setzen die Krebsspezialisten der Klinik in Zusammenarbeit mit den Universitätskliniken modernste Verfahren nach internationalen Standards ein. In der Schön Klinik Starnberger See können sämtliche hämatologischen und internistisch onkologischen Erkrankungen behandelt werden, wobei Sarkom, multiples Myelom (Knochenmarkskrebs), maligne Lymphome, Dickdarm-, Enddarmund Bauchspeicheldrüsenkrebs die Schwerpunkte bilden.
Erfolgreicher Einsatz von innovativen Verfahren
Bei der Hyperthermie erwärmen elektromagnetische Wellen den Tumor im Körper des Patienten oder Teilbereiche des Körpers im Bereich von 40° bis 44° C. Während der Erwärmung sind die Krebszellen empfindlicher gegenüber der Chemotherapie und sterben ab. Die Hyperthermie kommt vor allem bei Weichteilsarkomen und bei Bauchspeicheldrüsenkrebs zum Einsatz. Bislang wurden über 3.000 Behandlungen mit diesem Verfahren in der Schön Klinik Starnberger See durchgeführt.
Um Knochenmarkskrebs oder Lymphdrüsenkrebs wirkungsvoll behandeln zu können, kommt die Hochdosistherapie mit autologer Stammzelltransplantation zum Einsatz. Dabei entnehmen die Ärzte dem Patienten eigene Stammzellen mit Hilfe eines Zellseparators aus dem Blut, bevor die Chemotherapie mit deutlich erhöhter Dosis begonnen wird. Nach der Therapie werden die Stammzellen wieder dem Blut zugeführt und unterstützen die Blutbildung. Diese kombinierte Behandlung führt mittelfristig zu einer besseren Tumorentfernung, einer längeren Lebenserwartung und einer Verbesserung der Lebensqualität.
Bei allen transplantierten Patienten kam es zu einem kompletten und zeitgerechten Anwachsen von Blutstammzellen.
Komplikationen als Nebenwirkung der Therapien
Mit einem Anteil deutlich unter 10 % bleiben die Komplikationsraten bei konventioneller Chemotherapie und Chemotherapie mit Hyperthermie in einem sehr guten Rahmen. Die Komplikationen bei der Stammzellmobilisierung sind ein Hinweis darauf, dass die Stärke der Mobilisierung richtig gewählt wurde und keine übermäßige Toxizität erzeugt. Bei der Hochdosistherapie mit körpereigenen Stammzellen ist die hohe Komplikationsrate durch die Therapieform unvermeidbar. Komplikationen können Übelkeit und Erbrechen oder eine Entzündung der Mundschleimhaut als Folge der hochdosierten Medikamente und Infektionen sein.
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Die Verteilung von Patienten mit Erstdiagnose, mit fortschreitendem Krankheitsbild (Progression) und erfolgreich therapierter Erkrankung (Remission) spiegelt das breite Spektrum der an der Schön Klinik Starnberger See behandelten hämatologischen und onkologischen Patienten wider. Bei knapp 60 % der behandelten Patienten war eine Remission oder zumindest eine stabile Erkrankung zu verzeichnen.
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Die Krankenhäuser der Schön Klinik liegen in Bayern, Schleswig-Holstein, Hessen und Hamburg. Die meisten Krankenhäuser der Gruppe und die Kaufmännische Zentrale sind nach der europäischen Norm DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Mit mehr als 4.200 Krankenhaus-Betten beschäftigt die Schön Klinik rund 7.900 Mitarbeiter. Die Schwerpunkte unserer Krankenhäuser sind Orthopädie, Neurologie und Psychosomatik. Alle Kliniken verbindet ein gemeinsamer Qualitätsanspruch: Medizin und Pflege, die für Patienten messbar und spürbar bessere Behandlungsergebnisse erzielt. Deshalb überprüfen wir seit vielen Jahren die Ergebnisse unserer Medizin und die Patientenzufriedenheit. Im Mittelpunkt stehen dabei Behandlungsketten – im Idealfall von der Prävention bis zur Rehabilitation: Patienten finden bei uns Therapien für alle Phasen einer Krankheit – ohne das Krankenhaus wechseln zu müssen. Unsere Krankenhäuser befinden sich alle an außergewöhnlich schönen Standorten. Freundlich eingerichtete Zimmer, eine schmackhafte Küche und perfekter Service sind weitere wichtige Voraussetzungen für zufriedene Patienten.