Arzneimitteltherapiesicherheit.

Wie stellt die Schön Klinik sicher,
dass ich die richtigen Medikamente bekomme?

Bei Parkinsonmedikamenten wird die genaue Vorgehensweise erklärt.

Bei Parkinsonmedikamenten wird die genaue Vorgehensweise erklärt.

Jeden Tag werden in der Schön Klinik zehntausende Medikamente durch unsere Ärzte angeordnet und durch die Pflegekräfte gereicht. Wie stellen wir bei dieser Menge sicher, dass jeder Patient das richtige Medikament zur richtigen Zeit und in der richtigen Dosis erhält?

 

Sichere Verordnung.

Durch eine elektronische Medikamentenverordnung vermeiden wir Fehler durch unleserliche Handschrift oder falsche handschriftliche Übertragung. In den Kliniken, die noch mit der traditionellen „Kurve“ arbeiten, ist die Umstellung auf elektronische Verordnung in Vorbereitung, und es gilt ein striktes Vier-Augen-Prinzip.

 

Sicheres Stellen.

Beim Vorbereiten der Medikamente, dem sogenannten „Stellen“, gilt überall das Vier-Augen-Prinzip. Das heißt, dass jede einzelne Tablette durch eine zweite Person kontrolliert wird. Das ist ein doppelter Arbeitsaufwand für unsere Pflegekräfte, aber ein wichtiger Teil unserer Professionalität.

 

Sichere Identifikation.

Alle Medikamente werden den Patienten in einer Tablettenbox gegeben, die mit Namen und Geburtsdatum beschriftet sind. Zusätzlich fragen wir unsere Patienten bei jeder Medikamentengabe nach diesen Daten. Nicht, weil wir vergesslich sind, sondern weil dieses Vorgehen mehr Sicherheit bedeutet.

 

Sichere Einnahme.

Auch bei der Einnahme der Medikamente unterstützen wir unsere Patienten, wenn das erforderlich ist. Sieht ein Patient z. B. schlecht, helfen unsere Pflegekräfte beim Entnehmen der Medikamente. Demente Patienten erinnern sie an die richtigen Einnahmezeitpunkte.

 

Sicheres Verständnis.

Gerade in der Neurologie gibt es sehr komplexe Medikationsschemata. So müssen manche Parkinson-Patienten bis zu 8 × täglich zu exakt der richtigen Zeit die richtigen Medikamente einnehmen. Um dies sicherzustellen, bekommen unsere Patienten einen separaten Medikamentenplan für Parkinson-Medikamente ausgehändigt. Am Standort München-Schwabing, der schwerpunktmäßig Parkinson-Patienten betreut, haben wir für unsere Patienten und ihre Angehörigen zusätzlich bebilderte Broschüren und eine Medikamenten-Übersichtstafel erarbeitet.

 

Sicheres Erkennen.

Im OP und auf den Intensivstationen werden viele Medikamente intravenös gegeben. Diese Medikamente befinden sich oft in ähnlich aussehenden Spritzen. Um einer Verwechslung vorzubeugen, verwenden wir spezielle Spritzenetiketten. Diese haben neben der schriftlichen Angabe von Wirkstoff und Menge eine unterschiedliche Farbgebung für jedes Medikament. So haben wir auch hier eine sichere und schnelle Identifikation – auch im Notfall.

 

Aktionsbündnis Patientensicherheit:

Die SCHÖN KLINIK ist Mitglied im </br>Aktionsbündnis Patientensicherheit

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