Chefärztin der Schön Klinik Nürnberg Fürth beteiligt an Forschung bei schwarzem Hautkrebs

PD Dr. med. Stefanie Meyer

PD Dr. med. Stefanie Meyer

Forschungsprojekt der Universität Regensburg und der Universität Halle

Die Chefärztin der Dermatologie an der Schön Klinik Nürnberg Fürth, Privatdozentin Dr. Stefanie Meyer, beteiligt sich an der Forschung zu Therapien gegen den schwarzen Hautkrebs – einer Krebsart mit alarmierend steigenden Erkrankungszahlen. Dr. Stefanie Meyer leitet an der Universität Regensburg ein gemeinsames Forschungsprojekt mit der Universität Halle mit dem Ziel, die Prognose und Therapie des malignen Melanoms (Schwarzer Hautkrebs) weiter zu verbessern. Das aktuell bewilligte Kooperationsprojekt dauert drei Jahre und wird von der Deutschen Krebshilfe mit insgesamt 390.000 Euro gefördert.

 

Allein in Deutschland erkranken jährlich mehr als 18.000 Menschen neu an schwarzem Hautkrebs. Die Prognose ist schwierig, gerade dann, wenn das Melanom eine hohe Tumordicke hat. Melanomzellen können sehr schnell über die Blutbahnen oder das Lymphsystem streuen, so dass sich Metastasen (Tochtergeschwulste) bilden. „Nach der Entfernung des Melanoms und vorhandener Lymphknoten-Metastasen ist der Patient zunächst meist beschwerdefrei – es sind aber Mikrometastasen zu befürchten, die noch nicht erkannt werden können“, erklärt Dr. Meyer. Mögliche Therapiewege sind eine Chemotherapie oder die „Stimulation“ des Immunsystems, damit dieses die Mikrometastasen „bekämpft“. Ein Stoff zur Stimulierung des Immunsystemsystems ist hier das Interferon, ein Immuntherapeutikum, das Fieber auslöst und so die Immunabwehr anregt.

 

Forschung zur Prognose der Interferon-Therapie

„Es sprechen aber nicht alle Patienten auf Interferon an“, so Dr. Meyer weiter. Im Rahmen des aktuellen Forschungsprojekts untersucht die Chefärztin gemeinsam mit den beiden Universitäten in Regensburg und Halle biologische Richtwerte (Marker), die ein Ansprechen auf die Therapie mit Interferon voraussagen könnten. Damit sollen jene Patienten mit schwarzem Hautkrebs identifiziert werden, bei denen Interferon das Fortschreiten der Erkrankung effektiv stoppen und somit lebensrettend sein kann.

 

Derzeit laufen bundesweit zahlreiche Forschungsprojekte, die sich mit der Rolle des Immunsystems bei der Bekämpfung von Krebs beschäftigen. „Die Kooperation von Frau Dr. Meyer mit zwei Universitäten ist sicherlich ein Ausdruck für Spitzenmedizin, die wir hier in der Schön Klinik anbieten“, so Dr. Herbert Stähr, Klinikleiter der Schön Klinik Nürnberg Fürth. Neben den Behandlungsschwerpunkten Hautkrebsscreening und –Therapie, der Melanombehandlung und –Operation sowie der ambulanten Tumorchirurgie, deckt die Schön Klinik Nürnberg Fürth das umfassende Spektrum der Dermatologie, Allergologie und auch der Ästhetischen Medizin ab.

 
 
 
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